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Nur mit dem falschen Bein aufgestanden?

3 schnelle Tipps gegen schlechte Laune

Ihr lauft gerade als Miesepeter durch die Welt? Und wollt das ändern? Dann haben wir ein paar einfache Tipps auf Lager, welche die schlechte Laune ganz schnell vertreiben.

Frau im Garten mit Kartonbox über dem Kopf

Einfach abtauchen? Kann manchmal auch helfen!

Getty Images/Westend61

Versteht uns nicht falsch, es ist nichts Schlimmes, wenn man nicht ständig mit einem Lachen durchs Leben läuft. Manchmal stinkt es einem einfach und das dürfen wir auch zeigen. Wird das aber zum Dauerzustand, leidet man nicht nur selber, sondern zieht auch das Umfeld runter. Die gute Nachricht: Manchmal reichen schon ein paar kleine Umstellungen, damit die Laune wieder etwas besser wird. Wir verraten, welche das sind.

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Schwarz auf Weiss

Bringt eure Gedanken aufs Papier. Warum geht es euch schlecht? Gibt es einen bestimmten Grund wie zum Beispiel einen Konflikt bei der Arbeit oder Streit mit dem Partner oder der Partnerin? Wenn man den Auslöser für seine schlechte Laune kennt, kann man sich allen Frust von der Seele schreiben. Das befreit ungemein. Und was jetzt ein bisschen komisch klingt, hilft tatsächlich: Lasst den Grund danach los. Am besten ihr zerreisst das Papier und sagt laut, dass dieser Gedanke jetzt aus eurem Leben verschwinden soll.

Hilfe von Mutter Erde

Auch gegen schlechte Laune sind natürlich ein paar Kräuter gewachsen. Zum Beispiel Safran. Wobei das Gewürz auch als Arzneimittel verwendet wird. Die stimmungsaufhellende Wirkung von Safran ist vermutlich auf das enthaltene Crocin zurückzuführen, das im Dünndarm zu Crocetin umgewandelt wird. Safran Extrakt reguliert im Körper die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Zudem trägt er dazu bei, die erhöhte Glutamat-Ausschüttung bei mentaler Erschöpfung zu regulieren. Er hilft ausserdem, den Serotonin- und den Dopamin-Level aufrechtzuerhalten. Dank der Einwirkung auf diese Hirnbotenstoffe wird die Stimmung so positiv beeinflusst.

Kalte Dusche

Dass man den Tag mit einer Wechseldusche (kalt/warm) beginnen sollte, wissen wir von unseren Eltern. Und natürlich haben sie Recht. Denn das kalte Wasser setzt Glücks- bzw. Aktivitätshormone wie Endorphine, Adrenalin und Noradrenalin frei. Erstere werden nicht umsonst Glückshormone genannt. Und wird mehr Noradrenalin freigesetzt, hat das im Gehirn den gleichen Wirkmechanismus wie viele Antidepressiva.

So gehts:

  • Zwei bis drei Minuten warm duschen. Danach die Temperatur senken.
  • Mit dem Brausestrahl von der rechten Ferse über die Wade und Kniekehle bis zum Po und wieder runter.
  • Den Vorgang am linken Bein wiederholen.
  • Jetzt von den Fingerspitzen bis zur Schulter kalt abduschen.
  • Am Schluss kommen Bauch, Brust und Rücken dazu. Das Wasser wieder wärmer einstellen, zwei bis drei Minuten erholen und alles nochmals von vorne.
  • Wichtig: Mit kaltem Wasser enden und den Körper danach wieder aufwärmen.

Das Positive am Negativen

Übrigens: Schlechte Laune hat auch durchaus positive Auswirkungen. So ist der Evolutionsbiologe Gregor Fauma der Auffassung, dass Miesepeter bei der Arbeit produktiver sind. Denn wer übel gelaunt sei, sei besonders kritisch und konzentriert und mache dadurch weniger Fehler. Das sorge dafür, dass man sich schneller an neue Situationen anpasse, weil man aktiv werde, um die Situation zu verbessern.

Eine weitere Studie, welche im «Journal of Experimental Social Psychology» veröffentlicht wurde, beschäftigte sich mit der Auswirkung von Traurigkeit. Psychologe Joseph Paul Forgas stellte fest, dass Personen mit einer negativen Einstellung besser im Analysieren waren und andere besonders Menschen gut überzeugen konnten. Sie hatten dadurch also mehr Einfluss als die Gutgelaunten.

Von lm am 06.10.2021
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