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No bad Vibes

7 Tipps gegen schlechte Tage

Na, mal wieder mit dem falschen Fuss zuerst aufgestanden? Es gibt Tage, da weiss man schon beim ersten Blinzeln: Das wird heute nichts. Aber keine Panik! Wir sind Team #NoBadVibes und verraten euch die besten Tipps für einen Endorphin-Boost.

Young smiling woman having a cup of coffee in her bed, right after waking up

Kaffee und Tee wirken dank des enthaltenen Koffeins Wunder bei schlechter Laune. 

Getty Images

Manchmal reicht es schon, wenn der Kaffee am Morgen im Büro wässrig aus der Maschine kommt, das Frühstücksmüsli unerwartet leer ist oder einfach nur das Lieblingsshirt in der Wäsche liegt: Wir würden uns am liebsten auf den Boden werfen und weinen. First World Problems? Aber sowas von. Trotzdem ist der Tag dann schnell gelaufen und nein, ein «jetzt stell dich mal nicht so an» macht es nicht besser. Was stattdessen hilft? Die Erkenntnis, dass ihr selbst über eure Laune entscheiden könnt – und unsere sieben Tipps gegen schlechte Tage.

Duschen

Wir können aus eigener Erfahrung sagen, dass manchmal nichts anderes mehr hilft, als den Stress, die miese Laune und die schlechte Energie, die durch unseren Körper fliesst, abzuwaschen. Und zwar warm. Spüren wir die ersten Tropfen auf der Haut, setzt unser Körper Glückshormone frei. Die machen es uns – blitzsauber und gepflegt – fast unmöglich, weiterhin Trübsal zu blasen. 

Aufstylen

Halt stopp, noch nicht aus dem Bad rennen! Für den Extraschub gute Laune gilt es, sich Zeit zu nehmen. Wie wäre es mit einer pflegenden Haarmaske? Oder einem angenehmen Körperpeeling unter der Dusche? Nach dem Abtrocknen den ganzen Körper mit eurer Lieblingsbodylotion eincremen, Make-up auflegen, die Nägel lackieren – denn, kein Scherz: Wer äusserlich mit sich zufrieden ist, fühlt sich auch innerlich besser. Und an schlechten Tagen braucht es dazu eben manchmal ein bisschen mehr Aufwand als sonst. 

Bewegen

Lasst uns raten, den Tipp hat euch auch schon eure Mutter gegeben, wenn ihr als Kind einfach nicht über die Tatsache hinweg kommen wolltet, dass ihr heute zur Schule müsst und nicht den ganzen Tag im Freizeitpark verbringen könnt. Sorry to break it to you, aber: Sie hatte recht, Bewegung hilft. Es muss ja nicht gleich die Joggingrunde durch den Park sein. Eine ausgiebige Stretching-Session direkt nach dem Duschen kann schon Wunder bewirken. Einfach Zeit nehmen und die Dehnung jedes einzelnen Muskels geniessen. Das beruhigt und hemmt so das Stresshormon Adrenalin, dass euch wegen der Freizeitpark-Sache bis heute durchfliesst.

Dopen

Keine Panik, wir reden nicht von harten Drogen. Der Helfer in der Not ist Koffein – denn das veranlasst unseren Körper dazu, vermehrt Dopamin auszuschütten, ergo bessere Laune zu bekommen. Kaffee ist nicht so euer Ding? Auch Tee kann mit dem Koffein-Kick helfen. Dann einfach darauf achten, auf Sorten zurückzugreifen, die wirklich aus Teeblättern hergestellt werden. Früchte- oder Kräutertees kommen ohne den Extrakick aus. Ach, und Eiskaffee und -tee funktionieren natürlich genauso.

Snacken

Jetzt nur ruhig Blut: Wir reden nicht von der 300g-Schokoladentafel, gefolgt von einer Tüte Chips. Stattdessen gilt es, auf Lebensmittel zu setzen, die einen hohen Anteil der Aminosäure Tryptophan aufweisen, die im Körper zum Glückshormon Serotonin verarbeitet wird und so nachweislich unsere Laune hebt. Bananen, Nüsse, Kerne, Hülsenfrüchte und Milchprodukte sind super Lieferanten. Okay, und dunkle Schokolade. Aber nicht gleich die ganze Tafel, der Laune zuliebe. Abgemacht?

Rausgehen

Jap, es folgt noch so ein Tipp von Mutti: Im Zweifel kann die schlechte Laune mit frischer Luft vertrieben werden. Mutter Natur reguliert diverse Körperfunktionen wie den Zell-, Blut- und Zuckerstoffwechsel, versorgt uns mit jeder Menge Sauerstoff und die strahlende Sonne sorgt für eine Extraportion Vitamin D. Zusammengefasst bedeutet das: Die schlechte Laune wird durch ein Gefühls-High ausgelöscht. Für wen Bewegung vor der Tür absolut keine Option ist, dem legen wir eine Picknick-Decke und ein gutes Buch ans Herz. Ein Fröhliches. Mord und Totschlag ist jetzt der falsche Lesestoff. 

Komplimente machen

Wenn nichts anderes mehr geht, muss man sich zum Glücklichsein zwingen: Vor den Spiegel stellen, sich selbst in die Augen sehen und einfach mal aussprechen, wie super man ist. Und sich anlächeln. Ja, wenns nicht anders geht, darf man die angehobenen Mundwinkel auch faken. Früher oder später tricksen wir unser Gehirn damit aus und unsere gespielte gute Laune wird zur Tatsache. 

Bonustipp:

Katzen. Katzen machen alles besser.

Von Malin Mueller am 31. Juli 2019