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Ausgeruht wie Dornröschen

So macht ihr Schlaf wieder zur Priorität Nr. 1

«Es gibt einfach zu viel zu tun und nicht genügend Zeit!» Genau so fühlt es sich an, wenn wir abends mal wieder Stunden zu spät ins Bett fallen und am nächsten Morgen dafür bestraft werden. Ihr sucht verzweifelt nach einer Lösung? Wir haben sie!

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Wie gut Schlaf tut, merken wir leider erst dann, wenn wir aufstehen müssen. 

Getty Images/RooM RF

Wieso muss es früh morgens immer am schönsten sein im Bett? Warm, weich und sooo gemütlich! In diesem Moment kann man gar nicht verstehen, wie man am Abend zuvor so lange wach bleiben konnte. Na, das Buch war halt grade so spannend! Oder im Fernsehen lief ein richtig guter Film! An Schlaf zu denken, war dann leider nicht so verlockend und vier bis fünf Stunden davon werden schon reichen. Und es stimmt, sie genügen um den nächsten Tag irgendwie zu überstehen, doch wirklich erholt und fit fühlt man sich damit nicht. Und auch, wenn man sich für den nächsten Abend fest vornimmt, endlich früher ins Bett zu gehen: Es wird mit 99 prozentiger Sicherheit ein weiteres Mal scheitern – ein Teufelskreis. Aber aufgepasst! Mit diesen Tipps schafft ihr es, ihn endlich zu durchbrechen und erholt in den Tag zu starten:

1. Gliedert euren Tag: 

Stellt euch euren typischen Tag zusammen – Aktivität für Aktivität. Fragt euch, was ihr effizienter machen oder ganz weglassen könnt. Müsst ihr wirklich eine halbe Stunde auf dem Sofa chillen und durch die Social-Media-Kanäle scrollen, nachdem ihr zu Hause angekommen seid? Vielleicht könntet ihr diese Zeit besser nutzen und bereits mit dem Kochen beginnen oder etwas für den nächsten Tag vorbereiten.

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2. Kaffee, Alkohol und schweres Essen vermeiden:

Wenn ihr zu später Stunde noch an einem Kaffee nippt oder eine Käsepizza verschlingt, könnt ihr das mit dem erholsamen Schlaf gleich wieder vergessen. Wusstet ihr, das Koffein bis zu acht Stunden im Körper bleibt? Und das lässt euch bestimmt nicht so schnell ins Land der Träume sliden. Genauso wenig, wie fettiges, schweres Essen oder Alkohol. 

3. Erstellt eine Schlafenszeit-Routine:

Macht euch einen Plan, der festhält, wann ihr euch die Zähne putzt, wie lange ihr lesen wollt, wann ihr das Handy und schliesslich das Licht ausschaltet. Klar, anfangs wird es eine richtige Challenge sein, sich daran zu halten. Aber mit der Zeit wird es euch immer leichter fallen und irgendwann zur Gewohnheit werden. Versprochen. 

4. Elektrische Geräte eine Stunde vor dem Schlafengehen ausschalten:

Studien haben gezeigt, dass bereits zwei Stunden Blaulichteinwirkung am Abend die Produktion von Melatonin (das ist unser Schlaf-Hormon) unterdrücken können. Nein, wir wollen euch natürlich keinesfalls die heilige Netflix- oder Instagram-Zeit verbieten, aber euch raten, diese etwas vorzuschieben und kurz vor dem Schlafengehen nur noch zu lesen. 

5. Erinnert euch, wieso ihr das alles tut:

Warum wollt ihr mehr Schlaf? Eure Kopfschmerzen loswerden, mehr Energie haben oder euch allgemein besser fühlen? Ruft euch – gerade in schwierigen Momenten – immer wieder in Erinnerung, was ihr erreichen wollt und verliert das Ziel bloss nicht aus den Augen!

 

 

 

 

Von Jana Giger am 10.02.2020
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