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Schule meets Büro

Fünf Homeschooling-Hacks für berufstätige Eltern

Büro, Schule, Freizeit: plötzlich findet alles gleichzeitig statt – zu Hause! Diese Mehrfachbelastung, der berufstätige Eltern wegen Corona ausgesetzt sind, führt auf Dauer zu Stress. Unsere Tipps bringen Struktur, Effizienz und vielleicht sogar ein wenig Freude ins Wirrwarr.

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Büro und Lehrerinnenpult in einem. Geht das überhaupt?

Valeriano Di Domenico

1. Wohbefinden kommt an erster Stelle!

Seit knapp drei Wochen sind die Schulen zu, und viele Eltern verzweifeln daheim ­daran, die Lernziele einzu­halten. Thomas Minder, oberster Schulleiter der Schweiz, nimmt Druck raus. Er empfiehlt Eltern, den Fokus auf das Wohlbefinden der ­Familie zu legen. «Kinder ­lernen in dieser Zeit zu Hause ja auch ganz viele andere ­Sachen. Verantwortung übernehmen, Kochen. Auch das ist wichtig.» Das ganze Interview findet ihr hier: «Das Schuljahr zu wiederholen wäre unmöglich».

2. Fächer kombinieren in einem Projekt

Statt einzelne Fächer zu unterrichten, könnt ihr ein interdisziplinäres Projekt daraus machen: einen Kino­abend mit der Familie! Die Kinder malen ein Plakat dafür (Gestalten), bewältigen Abendkasse und Kiosk (Rechnen) und schreiben Einladungskarten (Deutsch). Besonders Spass macht es, wenn ihr euch zum Kinoabend noch extra herausputzt!

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Oder macht die Küche zum Take-away-Restaurant. Die Kinder schreiben eine Menukarte, rechnen die Preise zusammen und kochen auch noch selbst.

3. Organisation ist das A und O

Kinder brauchen Struktur. Es hilft, den wichtigsten To-dos klare Zeiten zuzuordnen. Damit auch kleine Kinder sich am «Stundenplan» orientieren können, lohnt es sich, diesen visuell darzustellen. Zum ­Beispiel mit Farben für jede ­Tätigkeit. Und organisierten Materialkisten für jede Farbe. So fällt es ihnen auch leichter, die Ordnung und Überblick zu behalten.

4. Wochentage neu denken

Niemand kann gleichzeitig seinem Arbeitgeber und seinen Kindern vollumfänglich gerecht werden. Aber die Woche hat zum Glück sieben Tage. Und als Homeschooling-Eltern sind wir zum noch viel grösseren Glück frei, ein paar Unterrichts­inhalte aufs Wochenende oder den Abend zu legen.

5. Die Technik macht den Rest

Neben ganz vielen coolen Lern-Apps kann man sich beim Homeoffice/Homeschooling auch mit der App TIMEBOX helfen. Diese visualisiert für Kinder, wie viel Zeit sie für eine Schulaufgabe haben – oder dass Mami für ein Video-Meeting Ruhe braucht. Diese Ruhezeiten einzuhalten fällt Kindern deutlich leichter, wenn sie sich unter der Zeitspanne etwas konkretes vorstellen können - weil sie zum Beispiel als kleiner werdender Balken aufleuchtet.

Von Sylvie Kempa am 06.04.2020
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