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  4. Prinz William und Herzogin Kate: Die drei Geheimnisse ihrer Erziehung für Prinz George, Prinzessin Charlotte, Prinz Louis

So machen Herzogin Kate und Prinz William das!

Die drei Säulen einer glücklichen royalen Kindheit

Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis wachsen in der Öffentlichkeit auf und erleben dennoch eine behütete Kindheit. Wie kriegen das ihre Eltern, Herzogin Kate und Prinz William, bloss hin?

Herzogin Kate und Prinz William

Ihr inneres Kind haben Herzogin Kate und Prinz William sich bewahrt. Auch das hilft in der Elternrolle!

Instagram / Duke and Duchesse of Cambridge

Ihr Rezept ist so einfach wie das von Rösti. Prinz William, 39, und Herzogin Catherine, 39, brauchen nur drei Zutaten, um ihren Kindern Prinz George, 7, Prinzessin Charlotte, 6, und Prinz Louis, 3, eine glückliche Kindheit zusammenzurühren. Wir haben die drei Grundpfeiler ihrer Erziehung entschlüsselt, mit der sie es schaffen, dass ihre Kinder trotz Öffentlichkeit, Pflicht und Protokoll unbekümmert aufwachsen und sich entwickeln können.

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Kein Machgefälle zwischen Eltern und Kindern

Die Körpersprache von Herzogin Kate und Prinz William unterscheidet sich klar von der früherer Elterngenerationen im britischen Königshaus. Anstatt auf ihre Kinder herunterzusehen, gehen die beiden in die Knie, um mit George, Charlotte und Louis zu sprechen. Sie suchen den Augen- und den Körperkontakt. Kate wurde mehrfach dabei beobachtet, wie sie eine Hand auf den Rücken ihrer Kinder legte, wenn sie mit ihnen sprach. Sie schafft einen vertrauens- und vor allem respektvollen Rahmen, in dem sich ihre Kinder ihrer vollen Aufmerksamkeit sicher sein können. Prinz William tut es ihr gleich. Er wurde sogar einmal von der Queen zurechtgewiesen, als er sich zu seinem Erstgeborenen hinunter beugte.

Diese Form der Kommunikation zeigt klar: Kate und William nehmen ihre Kinder ernst und respektieren sie als vollwertige Persönlichkeiten. «Ihre Aufmerksamkeits- und Bindungstechniken scheinen darin zu bestehen, sich auf die Grösse des Kindes herunterzubeugen. Dies deutet auf den Wunsch hin, das Selbstvertrauen des Kindes zu stärken. Denn so fühlt es sich erwachsener und unabhängiger», so Körpersprache-Expertin Judi James. Laut ihr wendet die Herzogin die sogenannte «Giraffensprache» an, wenn sie mit ihren Kindern spricht. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Reden statt bestrafen

Was tun, wenn die Kinder streitlustig oder unartig sind? Manch ein Elternpaar kommt mit seinem Latein ans Ende und setzt das höchst wirksame Tool eines Time-outs ein. Wenn man Kinder aus einer Situation herausnimmt und sie zwingt, sich zurückzuziehen, wegzugehen, nachzudenken, erziehlt man laut Studien tatsächlich eine Wirkung. Allerdings vielleicht nicht die gewünschte. Denn der Effekt ist nicht nachhaltig, sondern passiert vor allem in der Situation selbst. Langfristig kann das Time-out Schäden anrichten. Nicht nach dem ersten Mal vielleicht. Aber wenn es zum erzieherischen Alltag gehört und mit «Wegsperren» verbunden ist. Es ist ein Pranger. Eine Bestrafung, die dem Selbstwertgefühl des Kindes schaden kann.

Kate und William wissen das. Sie haben deswegen das Time-out neu erfunden. Anstatt die Kinder in deren Zimmer zu schicken, wenn sie sich nicht benehmen, nehmen sie sich Zeit für sie. Entweder Mama oder Papa setzt sich mit dem unartigen Kind auf ein «Chat-Sofa» und bespricht mit ihm die Problematik sowie mögliche Lösungsansätze.

Diese Form der Konsequenz auf untragbares Verhalten ist in vielerlei Hinsicht der kindlichen Entwicklung und dem Familienfrieden zuträglich.

  • Eine gesunde Bindung zwischen Eltern und Kind ist gewährleistet, da kein Machtgefälle entsteht, wie im ersten Punkt beschrieben.
  • Die Kinderseele profitiert davon, dass sie sich aufgehoben fühlt - statt abgewiesen.
  • Durch das Gespräch lernt ein Kind, seine Gefühle zu benennen. Dies ist ein wichtiges Tool, das ihm ein Leben lang helfen wird, seinen Weg zum Glück zu finden.
  • Das Chat-Sofa fördert lösungsorientiertes Verhalten und Konfliktfähigkeit.

Eigenverantwortung fördern

So ein royales Kind muss ja theoretisch nichts können. Es wird ein Leben lang Geld zur Verfügung haben, egal, wie hart es wirklich arbeitet. Es wird bekocht werden und muss auch nicht begreifen, wie eine Waschmaschine funktioniert, das macht das Personal.

Zum Glück haben Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis mit Herzogin Kate eine Bürgerliche zur Mutter, die sehr genau weiss, welche Skills einem Menschen helfen, ein eigenständiges Leben auf die Beine zu stellen. Kate fördert die Eigenverantwortung der Kinder, indem sie sie im Garten mit Grosi Carol Middleton eigenes Gemüse anpflanzen und ernten lässt. Oder in dem sie ihre Kinder finanziell so erzieht, dass sie lernen, ihr Geld sinnvoll einzusetzen. Vor dem Start des neuen Schuljahrs mussten sich George und Charlotte mit eigenen Portemonnaies und klarer Budgetvorgabe in einem Schreibwarengeschäft in London mit Schulmaterial eindecken. Auch das Kochen lernen die Kids von ihren Eltern. Besonders gerne bereiten die drei Cambridge-Kids offenbar Pizza zu.

Von KMY am 27.09.2021
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