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Nach der zweiten Geburt

Frieda Hodels Baby-Pfunde wollen einfach nicht purzeln

Als Lifestyle- und Bodyshape-Coach ist ihr Körper ihr Kapital. Nach der zweiten Geburt vor fünf Monaten hat Frieda Hodel aber grosse Mühe, wieder in ihre alte Form zu finden. Im Gespräch mit schweizer-illustrierte.ch redet die Ex-Bachelorette offen und ehrlich über ihren After-Baby-Body und die Gefühle, der dieser bei ihr auslöst.

Frieda Hodel badet mit Tochter Zuria

Frieda Hodel beim Planschen mit ihrer grossen Tochter Zuria.

instagram.com/friedahodel

Sie wagt, was sich nicht jede traut: Frieda Hodel macht kein Geheimnis daraus, dass sie mit ihrem After-Baby-Body zu kämpfen hat. Vor fünf Monaten bringt die Ex-Bachelorette ihre zweite Tochter Kaia zur Welt. In einem Instagram-Post macht die 39-Jährige nun ein ehrliches Geständnis. Zu einem Foto, das Frieda im Fitness-Dress zeigt, schreibt die Wahl-Walliserin unter anderem: «Nach 2 Geburten und meinen bald 40 Jahren muss ich mir ehrlich eingestehen, dass mein Körper nicht mehr so schnell zur alten Form findet, wie ich es mir vorstellte.»

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Frieda ist bewusst, dass nicht alle Verständnis für ihr klagen haben. So schreibt die Zweifach-Mama weiter: «‹Was, Du siehst doch toll aus!?› meinen die einen. Aber als Beauty- & Bodyexpertin ist mein Körper mein Kapital. Ihm Sorge zu tragen und fit zu sein, und es zu bleiben, ist für mich wichtig, um einen gesunden Lifestyle zu verkörpern.»

Mit zwei Kindern, sagt Frieda im Gespräch mit schweizer-illustrierte.ch, fehle es ihr schlichtweg auch an viel Zeit für Workouts. Um aber möglichst schnell wieder ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen, hat sich Hodel dennoch einiges einfallen lassen. «Zum einen spaziere ich sehr schnell, wenn ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin, zum anderen setze ich auf EMS-Training, das dauert nur 20 Minuten.» Ausserdem achtet Frieda, die sowieso viel Wert auf Ernährung legt, auf das, was sie isst. «Die Ernährung alleine macht schon 80 Prozent aus, wie wir aussehen. Der Sport kommt unterstützend dazu.»

 

 

Frieda Hodels After-Baby-Body

Zurzeit sieht Frieda so aus.

ZVG

Nach der zweiten Geburt ist alles schwieriger

In der letzten Schwangerschaft hat Hodel 17,5 Kilo zugenommen. Das ist weniger als bei der ersten. «Bei Zuria habe ich 20 Kilo zugelegt», sagt Frieda. Obwohl sie bei der ersten Schwangerschaft mehr zugenommen hat, fiel es Frieda leichter, zurück zu ihrer alten Figur zu finden. «Ich merke jetzt einfach, dass ich nächstes Jahr schon 40 werde. Ausserdem spielen Genetik und Veranlagung auch eine Rolle», weiss die Fachfrau und gibt zu: «Ich habe halt auch einfach wenig Geduld. Mir ist bewusst, dass ein Körper mindestens 10 Monate braucht, um sich von einer Schwangerschaft und einer Geburt zu erholen.»

Frieda will sich die Zeit selber geben. Nebst ihres Alters ist sich Hodel auch sicher, dass die Geburt ebenfalls eine Rolle spielt, wenn es darum geht, Baby-Pfunde loszuwerden. «Zuria habe ich natürlich zur Welt gebracht. Da war ich danach gleich wieder fit und konnte Sport machen.» Bei der kleinen Kaia hat Hodel mittels Kaiserschnitt entbunden: «Ich merke einfach, dass alles viel langsamer geht und dass ich wegen der Narbe zusätzlich aufpassen muss. Rückblickend würde ich jeder Frau die natürliche Geburt anraten und den Kaiserschnitt wirklich nur dann zu machen, wenn dieser medizinisch notwendig ist.»

Frieda Hodels Zielkörper

Friedas Ziel ist es,  wieder so auszusehen wie auf diesem Foto aus dem Sommer 2016.

ZVG

Zum Schluss findet Frieda dennoch versöhnliche Worte: «Eigentlich sollte ich mich einfach nicht stressen und annehmen, dass es jetzt halt etwas länger dauert. Ich glaube, nicht gestresst zu sein, ist sowieso immer der beste Schlüssel. Und nebenbei mache ich einfach weiter mit dem EMS-Training, dem Walken beim Spazieren und nutze auch meine eigene Geräte in meiner Praxis, um meine Bauchmuskeln wieder aufzubauen.»

Sollte das wirklich auf Dauer immer noch nicht reichen, dann, so sagt Frieda lachend, sind da ja auch noch ihre zwei Töchter, die sie ebenfalls mächtig auf Trab halten. Ausserdem sei der Sommer ja bald vorbei, dann nimmt auch der Druck etwas ab. Bis im nächsten Sommer aber will Frieda ganz sicher wieder «in shape» sein. In erster Linie für sich selber. Und dann auch für ihre Kundinnen: «Ich bin ja quasi meine eigene Werbung. Die Frauen, die zu mir in die Praxis kommen, wollen aussehen wie ich.»

 

Von Maja Zivadinovic am 22.08.2021
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