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Annina Campell übers Mamasein

«Je mehr Kinder, desto wichtiger ist mir die Berufstätigkeit»

Vor wenigen Tagen hat sie auf Instagram ihre Schwangerschaft verkündet: Moderatorin Annina Campell, 37, erwartet ihr drittes Kind. Serafina, 2, und Anna Nina, 6, werden bald ein kleines Geschwisterchen in die Arme schliessen können. Im Interview erzählt Annina, wie sie ihre dritte Schwangerschaft erlebt und wann das Baby zur Welt kommen soll.

Annina Campell

Bald dreifache Mama: Moderatorin Annina Campell.

Sara Merz

Annina Campell, herzliche Gratulation zur Schwangerschaft! Wie geht es Ihnen?
Gut merci. Ich habe noch nie so wenig gearbeitet in einer Schwangerschaft. Wegen der Corona-Pandemie habe ich Zeit, das richtig zu geniessen.

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Keine Beschwerden?
Nicht mehr. In den ersten Monaten fühlte ich mich schlapp. Ich war mutierte zur Couch-Potato. Ich wusste kaum noch, wie ich den Alltag mit den zwei Mädchen meistern sollte, obwohl ich normalerweise ein sehr aktiver Mensch bin und immer irgend etwas erledige. Nun hat man die Ursache für meine Schlappheit gefunden: Ich litt an einem Eisen- und Vitamin-D-Mangel. Das lässt sich zum Glück beheben.

Ihr Schwangerschaftsbauch ist bereits gut sichtbar. Haben Sie extra lange gewartet, um die News öffentlich zu machen?
Früher hat es mich immer gestört, dass es so schnell publik wurde, wenn man meinen Bauch am Bildschirm sah. Jetzt, da ich nicht mehr im Fernsehen bin, sah ich gar keine Notwendigkeit, das nach Aussen zu tragen.

Wieso haben Sie es nun doch getan?
Weil ich in privaten Nachrichten immer wieder auf meine körperliche Veränderung angekickt wurde. Ich wollte klarstellen, dass es keine Silikonbrüste sind (lacht).

In welcher Schwangerschaftswoche sind Sie?
Das muss man mich nicht fragen, das kann ich mir nie merken. Der Geburtstermin ist Ende Juni.

Wünschen Sie sich nach zwei Mädchen einen Jungen?
Das wäre natürlich sehr schön. Denn wenn es jetzt ein Mädchen wird, kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich keinen Buben mehr haben werde. Aber wir warten ab und lassen uns, wie schon bei Serafina und Anna Nina vom Geschlecht des Babys überraschen. Auch über ein weiteres Mädchen würde ich mich sehr freuen!

«Familienplanung abgeschlossen»

Annina Campell, Moderatorin

War für Sie und Ihrem Mann immer klar, dass Sie drei Kinder möchten?
Ich bin zu dritt aufgewachsen mit meinen beiden Brüdern. Deswegen lag es immer im Bereich des Vorstellbaren für mich, drei Kinder zu haben. Wahrscheinlich bin ich diesbezüglich etwas naiv unterwegs. Wobei ich schon bei den ersten Ultraschalls immer ein bisschen gebibbert habe, dass es keine Zwillinge werden.

Ein viertes Kind ist also bereits ausgeschlossen?
Definitiv. Familienplanung abgeschlossen.

Wie stellen Sie sich den Alltag mit drei Kindern vor?
Hmm. Es kann stressiger werden. Oder aber einfacher. Beides ist möglich, deswegen sehe ich nicht ein, wieso ich mir jetzt schon Sorgen machen sollte. Wenn ich sehe, wie sehr Serafina von ihrer grossen Schwester profitiert, freue ich mich, dass Anna Nina, ohne es selber zu merken, ganz viel mithelfen wird. Mit Serafina habe ich zum Beispiel keine Diskussionen wegen dem Anziehen am Morgen. Sie macht es einfach, weil sie es sich bei Anna Nina abschaut. Die Grosse liebt zudem Babys und freut sich sehr auf ihr Geschwisterchen, während Serafina noch nicht wirklich begreift, was passiert. Da Anna Nina aber im Sommer in die Schule kommt, wird es für mich sicher wichtig sein, neben den beiden Kleinen immer auch ein offenes Ohr und genügend Zeit für sie zu haben.

«Zu arbeiten ist eine gute Investition in die eigenen Nerven»

Annina Campell, Moderatorin

Es wird das erste Baby, bei dem ihre Familie von einen Vaterschaftsurlaub profitieren kann. Wie werden Sie ihn gestalten?
Mein Mann ist als Vermögensverwalter selbständig und international tätig. Ich denke nicht, dass er sich einen Vaterschaftsurlaub leisten kann. Aber stimmt, daran haben wir noch gar nicht gedacht!

Werden auch Sie wieder in den Beruf zurückkehren?
Mir scheint, je mehr Kinder man hat, desto wichtiger ist es, berufstätig zu bleiben. Ich geniesse es sehr, an meinen Arbeitstagen jeweils eine Auszeit zu haben. Wie Ferien fühlt sich das manchmal an! Ich kann das allen Müttern nur empfehlen. Sogar, wenn die Kita mehr kostet als man verdient. Zu arbeiten ist eine gute Investition in die eigenen Nerven (lacht). Wobei ich natürlich das Glück habe, meinen Job gerne zu machen.

Von KMY am 31.03.2021
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