1. Home
  2. Family
  3. Familien-Geschichten
  4. Herzogin Kates Tipp gegen Schwangerschaftsübelkeit: Meditieren und Atmen gegen Hypermesis

Dieser Tipp hat der Herzogin wirklich geholfen

Kates genialer Trick gegen Schwangerschafts-Übelkeit

Herzogin Catherine litt in allen drei Schwangerschaften unter extremer Schwangerschaftsübelkeit. Nun hat sie verraten, welche Geheimwaffe ihr dagegen geholfen hat.

Herzogin Catherine

Herzogin Catherine beherrscht die Skills der Selbsthypnose, was ihr in vielen Lebenslagen hilft.

WireImage

Herzogin Catherine, 39, geht in ihrer Mutterrolle richtig auf. Sie tut ihr Bestes, um ihren Kindern Prinz George, 8, Prinzessin Charlotte, 6, und Prinz Louis, 3, eine unbeschwerte Kindheit zu bieten, denn sie weiss, welch wichtigen Einfluss die frühen Kindheitsjahre ein Leben lang auf die mentale und körperliche Gesundheit haben.

Mehr für dich

Doch der Weg zur Mutterschaft war für die Herzogin eine grosse Herausforderung. Kate kämpfte in allen drei Schwangerschaften mit schwerer Schwangerschaftsübelkeit – medizinisch: Hyperemesis gravidarum. In einem Podcast hat sie verraten, wie schwierig dieser Zustand für sie war: «Mir war unglaublich schlecht. Richtig übel. Ich konnte nicht einmal die Dinge Essen, die ich hätte essen sollen. Dennoch hat mein Körper es geschafft, das neue Leben in mir mit allem Nötigen zu versorgen. Das ist faszinierend.»

«Es war etwas, das ich für mich selbst tun konnte. Ich habe die Kraft gespürt, wirklich»

Herzogin Kate über Hypnobirthing

Dieser Trick hat Herzogin Kate geholfen

Die extreme Schwangerschaftsübelkeit hat Herzogin Kate die Augen geöffnet. «Eigentlich habe ich dadurch erfahren, was für eine unglaubliche Kraft unser Geist auf unseren Körper auswirkt. Ich musste einfach alles ausprobieren, um das zu überstehen.»

So kam sie auch zu Hypnobirthing, einer Form der Selbsthypnose, die eigentlich den Geburtsprozess erleichtern soll, jedoch auch einige weitere positive Nebeneffekte auslöst. Zum Beispiel bringt die beim Hypnobirthing erlernte Atemtechnik Linderung bei Schwangerschafts-Übelkeit. Die Selbsthypnose wird deswegen immer häufiger auch bei Hyperemesis gravidarum erfolgreich eingesetzt.

Auch Kate hat die Methode geholfen: «Es war etwas, das ich für mich selbst tun konnte. Ich habe die Kraft gespürt, wirklich. Die Meditation und die tiefen Atemzüge und alles andere, was man beim Hypnobirthing lernt, haben mir geholfen. Ich habe realisiert, dass dies etwas ist, das ich kontrollieren kann.»

So funktioniert Herzogin Kates Selbsthypnose

Hypnobirthing ist keine Therapie, sondern ein mentales Training, mit dessen Hilfe man sich in einen Zustand der Trance versetzen kann. Zentral ist dabei die Atmung, welche dem Körper hilft, sich zu entspannen. Jedoch sind auch Elemente der NLP-Methode enthalten, welche das Denken und Fühlen über die Sprache verändern. So wird etwa das Wort «Wehen» durch das weniger negativ konnotierte Wort «Wellen» ersetzt.

Durch diese Techniken gelingt es Gebärenden, den Kreislauf aus Angst und Schmerz zu durchbrechen und in der Geburtssituation die Kontrolle zu behalten. Dies wirkt sich direkt auf die empfundenen Schmerzen aus, sodass oftmals sogar eine Schmerzmedikation verhindert werden kann.

Darum hilft Hypnobirthing gegen Schmerzen und Übelkeit

Diese mentale Methode wirkt deswegen so gut, weil sie die Ausschüttung des Hormons Oxytocin antreibt. Das ist eines der vielen Glückshormone und ein wahrer Wohlfühl-Booster. Im Geburtsprozess hält Oxytocin nicht nur den Stress und die Angst in Schach, es sorgt auch dafür, dass der Uterus stimuliert wird und dadurch weniger medizinische Interventionen nötig sind.

Allerdings will diese Selbsthypnose gelernt sein. Damit sie während der Geburt gut funktioniert, müssen Frauen die Entbindung während der Schwangerschaft immer wieder durchspielen und trainieren – sodass sie das Gelernte während der Geburt einfach abrufen können. Es war wohl auch während eines dieser Trainings, dass Kate feststellen konnte, wie gut die Selbsthypnose im Kampf gegen die Schwangerschafts-Übelkeit funktioniert.

Von KMY am 02.09.2021
Mehr für dich
© 2021 Schweizer Illustrierte
© 2021 Schweizer Illustrierte
Logo von Ringier Axel Springer