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  4. Sandra Boner und ihre Familie gehen mit rezyklierten Kostümen an die Fasnacht

Fasnacht in Solothurn

Sandra Boner vertreibt den Winter in ungewöhnlichem Outfit

Es muss nicht immer alles neu sein. Dieses Jahr feiert Sandra Boner die 5. Jahreszeit in gebrauchen Kostümen. Dafür fröhlicher denn je!

Sandra Boner zu Hause mit Söhnen Nelson (braune Haare) und Miles (blonde Haare) in Solothurn.

Sandra Boner moderiert seit 20 Jahren das Wetter bei SRF Meteo.

Fabienne Bühler

In Solothurn hat die Fasnacht begonnen. Und nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr war die Chesslete am frühen Morgen ein voller Erfolg! An diesem typischen Solothurner Event versammeln sich die Fasnächtler in weissen Nachthemden und mit Schlafmützen, um laut lärmend durch die Gassen der Aarestadt zu ziehen. Der Lärm, so glaubt man seit mehr als 100 Jahren, vertreibt den Winter.

Mit dabei waren auch Sandra Boner (47) und ihre Söhne Nelson (12) und Miles (11). Schon um 4 Uhr morgens postete die SRF-Meteo-Moderatorin ein Foto in ihrer Instagram-Story, auf dem die drei in traditionellen Chessler-Gewändern in die Kamera lachen.

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Sandra Boner und ihre Söhne

Leicht verschwommen im Dunkel der Nacht: Sandra Boner und ihre Söhne ziehen los, um den Winter zu vertreiben.

ZVG

Die 5. Jahreszeit hat nicht nur in Solothurn eine lange Tradition (nachweislich feiert man schon im 15. Jahrhundert die Solothurner Fasnacht), sondern auch in Sandra Boners Familie. Sie feiert schon, seit sie denken kann. «Früher gab es viel mehr Konfetti. Ich weiss noch, dass ich mal so hoch, wie meine Gummistiefel reichten, durch Konfetti stapfte. Das war toll!»

Und nach dem Kinderumzug habe es immer «Quaderedätsch» zu essen gegeben. Das ist ein Hefezuckergebäck. «Das kriegen meine Jungs heute noch.»

Fasnachtskostüme

Sandra Boners Partner Matthieu und die Jungs an der Fasnacht vor zwei Jahren.

ZVG
Das Kostümbasteln lässt Sandra Boner dieses Jahr sausen

Während der auf die Chesslete folgenden Fasnachtsfeierlichkeiten werden Sandra Boner und ihre Familie sich in weitere Kostüme werfen. Unter dem Motto «Encore une fois» setze sie dieses Jahr jedoch auf bereits gebrauchte Kostüme statt auf neu gebastelte, sagt die zweifache Mama. «Eigentlich mögen wir die Fasnacht vor allem, weil die Vorbereitungen so toll sind. Gemeinsam etwas zu erschaffen, macht Spass. Aber dieses Jahr ist das etwas reduziert, da wir lange nicht wussten, ob wir die 5. Jahreszeit wirklich feiern können.»

Die in die Jahre gekommenen Kostüme passen übrigens ganz gut. «Zirkus war damals das Motto. Und nun hoffen wir, dass der Corona-Zirkus ein Ende findet.» Vielleicht waren heute früh an der Chesslete in Solothurn ja so unglaublich viele Menschen unterwegs, weil man heuer nicht nur den Winter vertreiben will, sondern gleich die ganze Pandemie.

Inspiration für Kinderkostüme

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Von KMY am 24. Februar 2022 - 13:41 Uhr
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