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  4. Beat Feuz als Vater: Skistar über Familie, Erziehung, Geburt von zweitem Baby Luisa

Nun hat der Skistar zwei Töchter

So tickt Beat Feuz als Papa von Luisa und Clea

Er ist der Hahn im Korb. Nach der Geburt seiner zweiten Tochter Luisa hat Beat Feuz nun drei Frauen zuhause. So tickt der Skistar als Papa.

Beat Feuz und Marco Odermatt im Gespräch im Hotel Schweizerhof, Kitzbühel, Österreich. Foto: Bernard van Dierendonck

Die Familie ist für den zweifachen Vater Beat Feuz das Allerwichtigste.

Bernard van Dieredonck

«Einfach nur ein Wunder, so ein kleiner Mensch». Mit diesen Worten verkündet Beat Feuz, 34, die Geburt seiner zweiten Tochter mit Langzeitpartnerin Katrin Triendl, 34, auf Instagram.

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Die Kleine ist allem Anschein nach am Montag, 17. Januar 2022, gesund und munter zur Welt gekommen. Pünktlich zwischen Papas Skirennen in Wengen und Kitzbühel. Was für ein Timing! Gut gemacht, kleine Luisa!

Bei der Namenswahl setzt Beat Feuz Tradition vor Trend

Luisa. Diesen wunderschönen Namen haben Feuz und Triendl für ihre zweite Tochter ausgewählt. Damit setzt das Paar bei der Wahl der Babynamen auf Tradition statt auf neue Trends. Sowohl Luisa wie auch ihre knapp vier Jahre ältere Schwester Clea tragen alte und bedeutungsvolle Namen. Clea stammt aus dem Altgriechischen und geht bis auf Cleopatra zurück, der Name Luisa stammt vom altdeutschen Ludwig ab.

Beide Vornamen haben eine Gemeinsamkeit in ihrer Bedeutung: Während Luisa für «die ruhmreiche Kämpferin» steht, bedeutet Clea «die Berühmte». Ob dies ein Omen ist, dass die Mädchen dereinst in Papas ruhmreiche Fussstapfen treten werden?

Den Skistil hat Clea von Papa Beat

Sieht ganz danach aus! Zwar fahren beide Elternteile auf einem sehr guten Niveau Ski, den Fahrstil habe die kleine Clea allerdings ganz klar vom Papa, sagt Mami Katrin, die selbst bei Junioren-Weltmeisterschaften Erfolge feiern durfte. «Clea erinnert mich von ihrem Fahrstil her schon jetzt an Beat. Sie steht sehr stabil auf den Ski und fährt teilweise schon richtig schnell», so die Mama gegenüber «Blick». Die Skirennen sehe sich die Kleine gerne am TV an. Zumindest den Anfang, sagt der Papa: «Sie hat eine Riesenfreude, wenn sie mich im Starthaus sieht. Kaum bin ich aber raus, interessiert es sie nicht mehr, und sie geht wieder spielen.»

Auch auf Medaillen scheint Clea jetzt schon scharf zu sein. Ihr Papi Beat erzählt: «Clea hat nach der WM-Abfahrt mit ihrer Freundin telefoniert und angekündigt, dass sie ihre Medaille mit meiner Bronzemedaille tauschen würde.» Ob er für diesen Tauschhandel im heimischen Kinderzimmer zu gewinnen ist, lässt der Skistar aber offen.

Die Familie ist das Wichtigste für Beat Feuz

Dass seine Familie dem Skistar wichtiger ist als jeder Erfolg, bewies er zuletzt kurz vor der Geburt von Töchterchen Luisa. Offenbar war er bereit, jederzeit sofort zu Katrin zu reisen, sollten die Wehen einsetzen. Es stand ein Helikopter bereit, der ihn aus dem Berner Oberland sofort in seine Wahlheimat Österreich fliegen sollte, falls Katrin Baby-Alarm geschlagen hätte.

«Das ist das Schönste, was mir passiert ist. Ich geniesse jede Minute zuhause»

Beat Feuz

Nun hat sich die kleine Luisa einen freien Tag ausgewählt, um sich auf den Weg zu machen. Doch Beat Feuz lässt keinen Zweifel daran, dass die Familie für ihn an oberster Stelle steht. Vergangenes Jahr sagte er nach seinem Sieg an den Hahnenkamm-Rennen in Österreich, mit dem er eine der wenigen Lücken in seiner Erfolgsliste schliessen konnte: «Auch jetzt noch ist die Familie für mich das Höchste.»

Das Preisgeld in Höhe von 132'000 Franken wollte er natürlich mit Katrin und Clea verprassen und in Familienferien investieren, sagte er damals. «Sobald sich die Corona-Lage beruhigt hat, möchten wir wieder einmal ein paar Wochen in der Abgeschiedenheit von Norwegen verbringen», erzählte er. «Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal dort, weil uns die Frau von Felix Neureuther, deren Mutter aus Norwegen stammt, ein Haus zur Verfügung gestellt hat. Wir konnten dort das Familienleben ganz besonders geniessen. Und ich freue mich darauf, wieder mit den Langlauf-Ski in die norwegische Prärie hinaus zu laufen.»

So sehr geniesst Beat Feuz seine Familienzeit

Beat Feuz ist so gerne Papa, dass er sich sogar fast ein wenig dankbar fühlte, dass durch die Corona-Pandemie nicht mehr alles möglich war. «Ich habs definitiv genossen. Vor allem, als wir zu Hause sein mussten», so Feuz in einem Interview mit der Schweizer Illustrierten. «Dass ich die Zeit mit der Familie geniessen konnte, mit der Tochter, der Freundin, das war genial. Auch wenn man nicht alles machen konnte.»

Manchmal überfordert die Vaterrolle den Skistar

Der Schangnauer begeistert nicht nur auf der Piste mit schnörkellosen Auftritten, sondern gibt sich auch als privater Mensch und Vater fadegrad. Zur Freude vieler Mit-Väter tut er gar nicht so, als hätte er im Familienalltag alles im Griff. «Woran man alles denken muss, planen, das ist cool. Es passiert sicher auch, dass ich mal überfordert bin. Aber das gehört irgendwie dazu. Es kann mir keiner sagen, dass er noch nie überfordert war.» So viel Ehrlichkeit macht Mut und tut gut!

Beat Feuz schwärmt von seiner Papa-Rolle

Das Schönste am Papasein ist für Beat Feuz ganz klar, dass er kleine Menschen dabei begleiten darf, ihren Weg zu finden. «Zu sehen, wie ein Kind aufwächst. Wie in kurzer Zeit immer etwas weitergeht, was alles passiert in so einem Körper. Auch bei uns als Eltern.»

Die Vaterschaft habe ihn positiv verändert, sagte Beat Feuz ein Jahr nach der Geburt seiner ersten Tochter Clea. «Das ist das Schönste, was mir passiert ist. Ich geniesse jede Minute zuhause», so der glückliche Vater. Das Familienleben sei für ihn der ideale Ausgleich zum Sport. «Nur ein Beispiel: Meine Tochter interessiert es am Montagmorgen herzlich wenig, ob ich am Wochenende gut gefahren bin. Das empfinde ich als etwas Schönes. Ich komme nach Hause und es geht um die Familie und nicht darum, ob ich im Sport Erfolge gefeiert habe.»

Von KMY am 19. Januar 2022 - 07:09 Uhr
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