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  4. Prinz William, Herzogin Kate: Sie teilen das Sorgerecht für George, Charlotte und Louis mit der Queen

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William und Kate haben nicht das volle Sorgerecht

Herzogin Kate und Prinz William sind Eltern wie aus dem Bilderbuch. Dass ausgerechnet sie nicht das volle Sorgerecht für ihre drei Kinder Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis haben sollen, erstaunt.

Herzogin Kate mit Familie

Dass Hof, Familie und Gesellschaft ihr auf die Finger schauen, ist sie sich als Mama längst gewohnt: Herzogin Kate (l.) mit ihren Kindern George und Charlotte.

imago images / Matrix

Sie gehen förmlich in ihrer Elternrolle auf: Prinz William, 39, und Herzogin Kate, 39, nehmen ihre Aufgaben als Papa und Mama sehr ernst. Sie überlegen sich bewusst, wie sie die Kindheit von Prinz George, 7, Prinzessin Charlotte, 5, und Prinz Louis, 3, unter den erschwerten Umständen des royalen Status so gestalten, dass diese möglichst normal und geborgen aufwachsen können, obwohl die halbe Welt dabei zuschaut.

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Mit seinem modern aufgegriffenen autoritativen Erziehungsstil ist das royale Traumpaar Eltern rund um den Globus ein wichtiges Vorbild. So haben sie etwa das Time-out revolutioniert und setzen auf Natur pur im Familienalltag. Und wir lassen uns davon wahnsinnig gerne inspirieren!

Dass ausgerechnet dieses Elternpaar nicht das volle Sorgerecht für seine Kinder hat, ist schockierend, befremdend. Wie so vieles im Umfeld der Royals. Zum Beispiel, die unsinnigen Mama-Probleme, mit denen sich nur eine Herzogin herumschlagen muss. Oder die absurden Kleidervorschriften, die Blaublüter befolgen müssen. 

Mit dieser Person teilen sich Kate und William das Sorgerecht

Nun, zurück zum Thema Sorgerecht. Dieses müssen sich Kate und William laut Gesetz mit einer Drittperson teilen. Wie Royal-Expertin Marlene Koenig gegenüber der Zeitung «Sun» erklärt, hat der Souverän das Sorgerecht für die minderjährigen Mitglieder der engsten Königsfamilie. Der Souverän ist im Falle von Kate und William die amtierende Königin, Williams «Granny» Queen Elizabeth.

Dies ist in einem Gesetz geregelt, welches König George I erlassen hatte. Denn dieser pflegte wohl eine dermassen zerrüttete Beziehung zu seinem Sohn, George II, dass er kurzerhand die Verantwortung für Ausbildung, Erziehung und Zukunft seiner Enkelkinder selber in der Hand haben wolle. Sein Ziel, so die Expertin, sei es gewesen, mit diesem Gesetz den Fortbestand der Monarchie zu gewährleisten.

Darum braucht es das 300-jährige Gesetz nicht mehr

So haben laut Koenig auch Prinz Charles und Lady Diana die Queen um Erlaubnis fragen müssen, um mit ihren Kindern Prinz William und Prinz Harry eine Auslandsreise zu tätigen. Dass die Queen sich in solchen Fällen jedoch gegen die Wünsche und Pläne der Eltern gestellt hätte, bezweifelt die Expertin. Wenn Charles seine Mutter um Erlaubnis gefragt habe, mit seinen eigenen Kindern zu verreisen, sei dies eine rein technische Angelegenheit gewesen.

Das Gesetz, das offenbar auch für die Urenkelkinder George, Charlotte und Louis gilt, scheint definitiv abschaffenswürdig. Denn wer, wenn nicht William und Kate, sind die Hoffnungsträger für den Fortbestand der Monarchie.

Von KMY am 03.08.2021
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