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Ex-Managerin macht sich für Spears stark

«Britney braucht einen Manager, keinen Vormund»

Seit dreizehn Jahren darf Britney Spears nicht eigenständig über ihr Leben bestimmen. Wegen ihrer bipolaren Störungen ist ihr Vater Jamie ihr Vormund. Jetzt meldet sich ihre ehemalige Managerin zu Wort und sagt: Was Britney eigentlich braucht, ist ein gutes Management.

 Britney Spears bei der Verleihung der MTV Video Music Awards 2016 im Madison Square Garden. New York, 28.08.2016 Foto:xD.xVanxTinex/xFuturexImage

Bekommt Britney Spears je wieder die Kontrolle über ihr eigenes Leben zurück? Seit über zehn Jahren ist ihr Vater ihr Vormund. 

imago images/Future Image

Zugegeben: Wer sich durch Britney Spears’, 39, Instagram-Account scrollt, fragt sich schon, was in dem Popstar jeweils vorgeht, wenn sie die Inhalte postet. Da ist zum Beispiel viermal hintereinander das gleiche Porträtfoto zu finden, kommentarlos. Zu einem Bild mit drei unbekannten Badenixen schreibt sie die weisen Worte: «Wo gehen wir hin, schöne Leute? Nach Asien, Europa, Australien, Kansas, ins Shoppingcenter, den Süssigkeitenladen, nach Hause. Was denkt ihr, finden diese Ladies im tiefen Ozean?»

Die Reaktionen sind entsprechend: «Girl, was ist das?» Oder: «Kann das jemand decodieren?» In einem ihrer letzten Posts tanzt sie in ihrem Wohnzimmer und schreibt dazu: «Bin das nur ich, oder flickert das Licht in meinem Haus wenn ich klatsche?»

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Britney vor sich selbst schützen?

Richtig nachvollziehbar ist das nicht – und richtig gut für ihre Karriere und ihr Privatleben wohl auch nicht. Je mehr Unsinn Britney auf ihren Sozialen Kanälen postet – egal, ob nun ihre bipolaren Störungen dafür verantwortlich sind oder nicht – desto geringer sind die Chancen, dass sie ihr Leben in den Griff bekommt.

Will heissen: wieder Eigenverantwortung übernehmen. Müsste nicht derjenige, der momentan für den Popstar verantwortlich ist, also ihr Vater Jamie, 68, Britney vor sich selbst schützen? Wäre das nicht eigentlich seine Aufgabe als ihr Vormund?

«Sie ist kein Kind»

Nun, Jamie Spears scheint kein Interesse daran zu haben, dass seine Tochter wieder ein eigenständiges Leben führt. Sein Augenmerk liegt offenbar vor allem auf einem: Britneys Konto.

Das stösst auch ihrer ehemaligen Managerin Kim Kaiman sauer auf: «Sie ist eine 39-jährige Frau, kein Kind», sagte sie in der US-TV-Show «This Morning». «Sie braucht keinen Vormund. Was sie wirklich braucht, ist einen guten Businessmanager, und das ist Jamie Spears absolut nicht.»

Emotionaler Rückblick

Dass sie durchaus auch anders kann, beweist Britney immer dann, wenn es um ihre Söhne Sean, 15, und Jayden, 14, aus ihrer Ehe mit Kevin Federline, 43, geht. Ihr letzter Instagram-Post ist ein emotionaler Rückblick mit den beiden.

Zu dem Bild, in dem sie mit ihnen im Pool planscht schreibt sie: «Ich habe meine Babys sehr früh bekommen. In allen Pools, in die wir gingen, kamen immer alle zu mir, weil ich immer die meisten Spielsachen dabeihatte. Ich bin wirklich eine Baby-Mama!» Gerade für die beiden «Babys» – auch wenn sie inzwischen schon gross sind – wäre es bestimmt auch schön, wenn ihre Mutter wieder ein bisschen mehr Freiheit hätte.

Von SC am 28.05.2021
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