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Zugerin und Grieche trauen sich zum dritten Mal

Nina Flohr und ihr Prinz kriegen vom Heiraten nicht genug

Bereits zweimal haben sich Prinz Philippos und Nina Flohr die ewige Treue geschworen. Doch damit haben der Grieche und die Schweizerin aus Zug noch lange nicht genug: Im Oktober steht die nächste Hochzeitssause an – nach Partys in der Schweiz und in Grossbritannien wird nun in Griechenland gefeiert.

Prinz Philippos von Griechenland und Nina Flohr

Sagen zum dritten Mal Ja: Prinz Philippos und Nina Flohr.

Getty Images

Doppelt hält besser? Nicht bei Nina Flohr, 34, und Prinz Philippos, 35! Die Zugerin und der griechische Royal setzen in Sachen Hochzeit schon eher auf das Motto «Aller guten Dinge sind drei». Denn den beiden ist einmal heiraten nicht genug. Auch zwei Feste reichen ihnen nicht. Nein, tatsächlich sagen sie nun zum dritten Mal Ja – und kriegen vom Heiraten ganz offensichtlich nicht genug.

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Die dritte Feier findet schon bald in der griechischen Hauptstadt statt, wie ein Mitarbeiter des Königshauses dem Magazin «Vanitatis» gegenüber verraten hat. «Ich kann bestätigen, dass die kirchliche Trauung von Prinz Philippos und Nina Flohr im Oktober in Athen stattfinden wird», sagte er. Das genaue Datum aber «kann ich im Moment noch nicht sagen». «Sobald wir es wissen, werden die Informationen offiziell gemacht.» 

Erstes Mal in der Schweiz

Offizielle Angaben dazu, wie das Fest ausfallen wird, gibt es bislang noch nicht. Dennoch ist in griechischen Medien gemäss «Blick» zu lesen, dass eine «grosse Hochzeit» mit «vielen königlichen Gästen» bevorstehen soll. Prinz Philippos nämlich ist in die Royal-Häuser Europas bestens vernetzt. So war er gemeinsam mit seiner Partnerin Nina nicht nur zu Prinzessin Eugenies, 31, Hochzeit eingeladen, sondern hat auch namhafte Adlige auf seinem Stammbaum stehen. So ist etwa die frühere Königin von Spanien, Sophia, 82, seine Tante. Auch Königin Margrethe II. von Dänemark, 81, gehört zur Familie, ist sie doch die Schwägerin von Prinz Philippos' Vater Konstantin. 

Wer auch immer bei der erneuten Trauung dabei sein wird: Philippos und Nina Flohr dürften sich vor allem darüber freuen, dass nun doch noch etwas mehr als eine Handvoll Gäste zugelassen sind. Denn ihre erste Hochzeit fand im Dezember mitten in der zweiten Corona-Welle statt und entsprechend in kleinstem Rahmen. Bei der standesamtlichen Trauung in St. Moritz waren neben dem Brautpaar gerade einmal zwei weitere Gäste anwesend: die Väter des Paares. König Konstantin und Ninas Vater, Milliardär Thomas Flohr, 61, liessen es sich nicht nehmen, ihren Kindern bei der Eheschliessung Gesellschaft zu leisten.

Zweites Fest in Cambridge

Beim zweiten Hochzeitsfest Anfang Juni dieses Jahres dann konnten Nina Flohr und Prinz Philippos bereits 30 Gäste einladen. Dieses fand an ihrem Wohnort, dem englischen Cambridge statt, wo das Landhaus von «Vogue»-Autorin Alice Nylor-Leyland gemäss «Gala» als Location diente. 

Das Brautpaar liess es bei der zweiten Sause so richtig heiratswütig zu- und hergehen: Die Tische waren mit weissen Blumen geschmückt, an der Decke stauten sich weisse Luftballons und die Vermählten liessen es sich nicht nehmen, an der zweiten Fete doch noch eine Hochzeitstorte gemeinsam anzuschneiden. 

Obwohl ihre Outfits – Nina erschien in einem elfenbeinfarbenen Satinkleid, Philippos in einem schwarzen Anzug – schwer darauf hindeuteten, handelte es sich beim Fest um keine offizielle Hochzeitsfeier. Dies hatte Flohr in ihrer Instagram-Story betont. Wie sie schrieb, habe sie lediglich «eine schöne Zeit mit Freunden» verbracht, die an der Hochzeit im Winter noch nicht hatten dabei sein können.

Dritte Sause in Athen

Nach einem gescheiterten Versuch, die griechische Militärdiktatur zu stürzen, war dem Monarchen nichts anderes übrig geblieben, als sein Reich zurückzulassen. Er blieb zwar in der Folge weiterhin formell das Staatsoberhaupt, allerdings wurde das Land vom damaligen Generalmajor regiert. Bis 1973 dann endgültig Schluss war mit der griechischen Monarchie. Entsprechend ist die griechische royale Familie eigentlich gar keine mehr, denn sie hat kein Reich. So sind die Griechen-Royals auf dem Papier quasi normale Bürger. Akzeptieren aber wollen sie das noch nicht so recht: Sie alle verwenden nach wie vor ihre Titel – was die bevorstehende Vermählung zumindest zu einer halben royalen Hochzeit macht.

Von rhi am 22.09.2021
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