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Offene Worte des Skistars

Lara Gut-Behrami fehlt Ehemann Valon im Weltcup

Am Samstag startet für Lara Gut-Behrami die Ski-Saison, allerdings ohne Vor-Ort-Unterstützung ihres Gatten. Wie schwer ihr das fällt, offenbart sie in einem Interview.

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Die Trennung von ihrem Mann und der Familie ist für Lara Gut-Behrami schwer.

Keystone

Sie gelten als das Sport-Traumpaar der Nation: Ski-Star Lara Gut, 28, und Fussballspieler Valon Berahmi, 34. Die beiden Turteltauben besuchen den jeweils anderen sooft als möglich, reisen dafür auch mal um die halbe Welt. Doch beim bevorstehenden Saisonstart im Skiweltcup ist Lara Gut auf sich alleine gestellt, wie sie gegenüber «Blick», offenbart. Valon wird in Sölden (Österreich) nicht an ihrer Seite sein. «Er ist am trainieren», so Gut. 

Dabei ist der Auftakt in diesen Ski-Winter für Gut eminent wichtig: Die letzte Saison war geprägt von Enttäuschungen. Die Trennung von ihrem Mann und ihrer Familie fällt der Tessinerin denn auch nicht leicht, wie sie zugibt. «Skifahren macht für mich am meisten Sinn, wenn ich alles mit der Familie teilen kann», so Gut. «Immerhin habe ich das Glück, dass mein Vater schon seit Beginn meiner Karriere bei mir ist.» Dabei seien weder Facetime noch Whatsapp adäquate alternativen. «Das ist nicht das Gleiche.»

Eine Zeit der Veränderungen

Auch die letzten Wochen waren für Lara nicht einfach. Sie gab alles auf, um an der Seite ihres Valons zu sein und zog mit ihm ins Wallis, wo er für den FC Sion spielte. Doch dieses Gastspiel war nur von kurzer Dauer. Der Fussballer löste den Vertrag rasch auf.

Nun will das Paar den gemeinsamen Lebensmittelpunkt erneut verschieben. Gut-Behramis zieht es zurück nach Udine (Italien), wo Valon vor seinem Sion-Abstecher bereits engagiert war.

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Lara unterstützt Valon im Stadion. Er fehlt nun aber bei ihrem Start in eine so wichtige Weltcup-Saison.

Toto Marti

Lara äussert sich zur oft harschen Kritik

In der Vergangenheit wurde immer wieder spekuliert, die Liebe – und damit Valon – sei Schuld an Laras Form-Tief. Als sie etwa ihr Training vergangenes Jahr in Argentinien und Chile für einen Besuch bei Valon unterbrach, kam das gar nicht gut an.

Die viele Kritik macht der Skirennfahrerin zu schaffen: «Medien kritisieren, das ist normal. Aber wenn die Kritik überhaupt nicht stimmt, ist das verletzend.» Beeinflussen lasse sie sich dadurch aber nicht, betont die Sportlerin. «Es sind nicht die Medien, die mir den Weg zeigen. Es sind jene Leute, die mit mir arbeiten, mir helfen. Wenn es etwas zu ändern gibt, diskutiere ich es mit ihnen und nicht mit Aussenstehenden.»

Von TR am 25.10.2019