Jetzt verrät der Bruder traurige Details zu Martin Haas' Tod «Er wusste, dass er gefährdet war»

Er war das Aushängeschild der Sat.1-Nachrichten. Ende März verstarb Moderator Martin Haas völlig überraschend im Alter von nur 55 Jahren. Sein Bruder gibt nun die nähreren Umstände des plötzlichen Todes bekannt. 
Martin Haas
© Sat.1

Sat.1-Moderator Martin Haas starb mit nur 55 Jahren. 

Am Tag nach dem Tod von Martin Haas widmete ihm das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» eine Sondersendung. Das Team trauerte, weinte und über 4'000 Fans kondolierten auf der Facebookseite der Sendung. Martin Haas war geschätzt, beliebt und wird vermisst. 

Der 2-Meter-Mann war der dienstälteste Nachrichtenmoderator des deutschen Privatfernsehens. Seit 1991 war er auf Sendung, hatte stets einen lustigen Spruch parat und ein freundliches Lächeln auf den Lippen. Im März endete diese Ära.

Sein Bruder Stefan Haas, 47, gibt nun in der aktuellen «Bunte» bekannt, dass Martin Haas an Herzversagen wegen einer verschleppten Grippe starb. Der Moderator meldete sich am 20. Februar krank und wurde kurz darauf wegen einer Lungenentzündung ins Spital eingeliefert, das er aber bald wieder verlassen durfte.

«Martin war glücklich»

Doch die Viren waren zu viel für das ohnehin schon schwache Herz. Der Moderator verstarb in seiner Münchner Wohnung. «Martin wusste, dass er wegen seines Herzens gefährdet war, aber er ahnte nicht, dass er todkrank war», sagt sein Bruder. Im Magazin führt eine Ärztin aus: «Wer sich nach einer Grippe zu früh wieder überanstrengt, riskiert, dass die Viren aufs Herz schlagen und eine Herzmuskelentzündung verursachen.»

«Martin war ein lebenslustiger Typ, der gern in den Bergen war», beschreibt Stefan Haas seinen Bruder. Ausserdem sei der News-Mann jedes Jahr zu seinem Geburtstag in die Heimat zurückgekehrt.

Bodenständig war Martin Haas auch in der Liebe. «Er war seit 25 Jahren mit Markus zusammen. Die beiden fuhren sogar mit ihren Müttern zusammen in den Urlaub. Martin hatte kein Problem mit seiner Homosexualität, wir auch nicht. In seinem Umfeld waren alle wohlwollend. Er war glücklich», so Haas' Bruder. 

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