Blutte Burri Muss das sein, Nina?

Als Schlangenfrau stand Nina Burri lange im Fokus der Öffentlichkeit. Dann wurde es ruhig um die Künstlerin. SI-online-Redaktorin Maja Zivadinovic fragt sich, ob es Nina zu still wurde - und ob sie deswegen auf nicht nur stilvolle Nacktbilder setzt. 

Die Kulisse ist ja schön. Natur, Sonnenuntergang, Wasser, Berge - und ein nacktes Füdli. Gehören tut der Hintern Nina Burri. Gepostet hat ihn die 39-Jährige selber auf Facebook und Instagram.  Keine Frage, Burri hat keinen Grund sich zu verstecken. Burris Körper ist ihr Business. Als Schlangenfrau verdient sich die Schweizerin national und international ihren Lebensunterhalt.

Bloss: Burri zeigt sich seit einer Weile auffällig oft nackt. Schon einmal wurde die Artistin wegen zu viel Freizügigkeit von Facebook gesperrt. Mit dem neusten Schnappschuss aber toppt Burri alles, was sie bisher zeigte.

Zum Bild schreibt die Artistin: «Outtake». Entstanden ist der Schnappschuss während eines Fotoshootings in Los Angeles. Für das private Album kann ich dem Foto sehr wohl Charme und Witz abgewinnen. Für Burris Fans aber halte ich den Schnappschuss - wenn wir schon Tacheles reden - für sehr unglücklich und ziemlich billig. Pardon, Nina!

Und auch das zweite Bild der gleichen Fotosession stimmt mich nicht versöhnlich.

Mit Nacktbildern zurück ins Rampenlicht?

Nach ihrer Teilnahme im Jahr 2014 bei «America's got Talent» lief es für Burri jedenfalls super. Die Schweizerin packte ihre sieben Sachen und zog in die Staaten. In der Zwischenzeit ist es etwas ruhig geworden um die Auswanderin.

Zuletzt sorgte sie vor allem wegen ihres Privatlebens, wie der Scheidung von ihrem Mann Stefan Schwitter, für Schlagzeilen. Will Burri mit den Nacktbildern wieder zurück ins Rampenlicht? 

Fakt ist, dass Madonna schon vor 30 Jahren wusste: Sex sells. Aber bei einer Pop-Diva, die Hits hat wie «Justify my Love», in dem es per se schon um Sex geht, habe ich mehr Verständnis für nackte Inszenierungen und Tatsachen. Bei Nina hinterlassen sie meiner Meinung nach einen fahlen Nachgeschmack. Nina ist eine grandiose Artistin, die es nicht nötig hat, mit billig inszenierten Bildern um Aufmerksamkeit zu ringen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, gegen stilvolle Aktfotos habe ich rein gar nichts einzuwenden. Jeder soll tun und machen, was er will. Und jeder darf sich wünschen, was er will. Ich für meinen Part würde mich riesig über ein, zwei weniger Nacktbilder, dafür um ein, zwei mehr neue Bühnennummern von Nina freuen.

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