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Der grosse Dresscode-Guide

Das bedeuten «Casual» und «Smart Casual»

Casual, Cocktail, Black Tie – im Dschungel der Dresscodes kann man sich schnell mal verlieren und auf dem Irrweg in das eine oder andere Fettnäpfchen treten. Wir leisten Hilfestellung und klären auf. Teil 1: Casual und Smart Casual.

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LONDON, ENGLAND - MAY 22:  Victoria Beckham leaving her London store on May 22, 2018 in London, England.  (Photo by Mark R. Milan/GC Images)

Smart Casual ist ihr Spezialgebiet: Victoria Beckham.

2018 Mark R. Milan

Gleich vorweg: Beide Dresscodes nicht zu wörtlich nehmen! «Casual» oder auch «come as you are» bedeutet nämlich nicht, dass wir ruhigen Gewissens die Sneaker und Jogginghose ausführen dürfen. Was also tragen wir, wenn uns jemand ganz «casual» zu sich einlädt? Und wann genau wird diese Verabredung eigentlich auch noch «smart»?

Der Unterschied

Australia Fashion Week 2018

Mit dem Outfit ganz links glänzen wir an der Feier der Freunde. Rechts zeigt Caroline de Maigret, wie wir den Smart-Casual-Look meistern. Und in der Mitte? Madeline Cowe schafft den Spagat zwischen beiden Dresscodes. 

Getty Images, Bildmontage: Style

Je nachdem, wie der persönliche Kleidungsstil ausfällt, ist der Unterschied zwischen den beiden Dresscodes mal grösser, mal kaum existent. Während wir den Wunsch nach casual Kleidung aber eher auf Einladungen zu Gartenpartys und lockeren Hochzeiten finden, lädt uns der Chef gerne mal zur Betriebsfeier mit dem Hinweis auf den «smart casual» Dresscode ein. Beides meint lockere, aber ordentliche Kleidung. Der Knackpunkt: Mit Ersterem feiert man im Freundeskreis, in Letzterem sollte man im Zweifelsfall den Boss von einer Gehaltserhöhung überzeugen können.

Smart Casual

Australia Fashion Week 2018

Diese zwei Damen an der Australia Fashion Week tragen Looks, die in die Kategorie smart casual fallen – und zeigen, dass es, je nach Office, mehr oder weniger Interpretationsspielraum gibt.

Getty Images

Der Begriff ist entstanden, um die teilweise sehr steife Businesskleidung etwas aufzulockern. Während man im Büro zum Beispiel Culotte und Blazer trägt, reicht für die Smart-Casual-Einladung eines von beiden. Etwa der Blazer zu einer dunklen, einfarbigen (!) Jeans und auffälligen Stiefeletten. Alternativ: ein Kaschmirpulli und Kittenheels zur Culotte, ein heller Hosenanzug mit eleganten Sneakers – smart eben.

Casual

Australia Fashion Week 2018

Sichere Nummer für die casual Sommerhochzeit: ein lockeres Blumenkleid. 

Getty Images

 

Einige dieser smart casual Kombinationen funktionieren auch zur casual Gartenhochzeit – aber eben nicht alle. Der Bleistiftrock vom Bürokostüm ist eine Spur zu streng, die oben erwähnten Jeans dagegen etwas zu locker. Gut funktioniert etwa ein Jumpsuit statt ein Abendkleid, ein luftiges Sommerdress oder die Culottes-Kaschmir-Kombi. Die einfachste Möglichkeit: Immer mal wieder auf unserer Seite vorbeischauen, wir liefern garantiert jede Menge Inspiration!

Von Malin Mueller am 12. April 2019 - 10:30 Uhr