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Freiheit im Gebirge

Halbnackt wandern – was trotzdem mit muss

Wir haben schon zwei Damen auf Instagram gesichtet, die im Bikini (einmal mit Bauchtäschchen und in Turnschuhen) über die Steine im Gebirge stolpern: Einmal Influencerin Hedvig Sagfjord Opshaug. Und Schauspielerin Vanessa Hudgens. Wir haben das mal zum Anlass genommen, um aufzuklären, was bei der Wanderausrüstung aber trotzdem unbedingt dabei sein muss.

Influencerin beim Wandern

Ohne Wasser, aber im Bikini und mit Turnschuhen: Influencerin Hedvig Sagfjord Opshaug wandert durch Sardinien.

Instagram/Hedvig Sagfjord Opshaug

«Auf halbem Weg ging uns das Wasser aus», schreibt Hedvig Sagfjord Opshaug bei einer Wanderung bei 34 Grad. «Very unprofessional» – und auch etwas gefährlich. Wir empfehlen das nächste Mal, einen Rucksack mitzunehmen (statt der Bauchtasche), damit man da drin auch einen Wasservorrat transportieren kann. Zum Beispiel. So macht das übrigens Vanessa Hudgens, die, auch im Bikini, aber in richtig guten Schuhen und mit ordentlich Raum auf dem Rücken die Hügel erklimmt:

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Ob halbnackt oder mit Zipperhosen – es gibt ein paar essentielle Dinge zu beachten, wenn man Wandern geht. Wir haben euch hier die wichtigsten Regeln zusammengefasst:

Funktionskleidung

Die erfüllt beim Wandern diverse Zwecke. Wenn es kühl ist, wärmt sie. Wenn es heiss ist, trocknet sie schnell und transportiert die Feuchtigkeit schnell vom Körper nach aussen.

Bei längeren Wanderungen und wechselnder Witterung empfiehlt sich das gute alte Zwiebelprinzip. Dabei kommen bis zu vier Lagen Funktionskleidung zum Einsatz:

  1. Base Layer als erste, untere Schicht, also Unterwäsche, leichte T-Shirts oder Socken.
  2. Mid Layer als zweite Schicht darüber, also etwa Shirts oder leichte Fleecejacken.
  3. Outer Layer als dritte Schicht über dem Mid Layer, also zum Beispiel eine Softshelljacke.
  4. Kommt eine vierte Lage Funktionskleidung als Outer Shell hinzu, dient die dritte Lage in der Regel als universeller Schutz vor Wind und leichtem Nieselregen. Erst jetzt kommen wasserdichte Regenjacken oder Hardschelljacken als äussere «Hülle» zum Einsatz.

Sonnenschutz (von Creme, Hüten und Brillen)

Gerade beim Wandern werden Partien wie die Stirn, Nase, Lippen, Ohren und der Nacken besonders der Sonne ausgesetzt. Je höher man gelangt, desto intensiver ist die Einstrahlung. Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor gehört also auf jeden Fall in den Rucksack. Am besten wasserfest, weil man ja schwitzt.

Ob als Hut, Kappe oder Tuch – die Kopfbedeckung hilft euch auch, bei hohen Temperaturen vor allem einen Sonnenstich, oder, noch schlimmer, einen Hitzschlag zu vermeiden. Und die Sonnenbrille nicht vergessen. Unsere Augen zählen zu den besonders empfindlichen Organen. Deshalb wir die mit einer entsprechenden Sonnenbrille gegen die schädliche Strahlungen schützen.

Rucksack (mit Wasserflasche drin) und gutes Schuhwerk

Wie anfangs schon angesprochen, eignen sich Bauchtasche und Turnschuhe nur bedingt zum Wandern. Zum einen braucht man schliesslich Stauraum, für Getränke, zum anderen einen guten Grip. Einen besseren, als einem die Sohlen von Sneakers geben können. 

 

Von Style am 22.08.2021
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