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Meer davon!

Modetrend «Mermaidcore» stillt unser Fernweh

«Unter dem Meer, unter dem Meer...». Wir tauchen ab in die Welt von Ariel! Schliesslich ist es dort viel netter, als auf diesem Land, das oben sitzt. Auch Versace und Burberry nutzen Seesterne und Nixen als Inspirationsquelle und lösen mit ihren aktuellen Kollektionen eine Welle der Begeisterung aus.

MILAN, ITALY - SEPTEMBER 25: Irina Shayk walks the runway at the Versace fashion show during the Milan Women's Fashion Week on September 25, 2020 in Milan, Italy. (Photo by Handout/Versace Press Office via Getty Images)

Irina Shayk entzückte im Wet-Look als Nixe bei Versaces Präsentation der Frühjahrs-/Sommer-Kollektion 2021.

Versace Press Office via Getty I

Seesterne haben weder Herz noch Hirn – dafür aber an jedem Arm ein Auge. Die Anzahl ihrer Arme kann variieren. Von 5 bis 40 ist alles dabei. Und auch in ihrer Körpergrösse können die rund 1600 Arten nicht unterschiedlicher sein. Seesterne können von einem Zentimeter bis hin zu einem Meter gross sein. Faszinierend, oder? Kein Wunder finden sich die magischen Meeresbewohner in den aktuellen Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2021 wie Sand am Meer.

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Eskapismus dank Mode

Gute Nachricht für alle, deren Ferienplanung momentan auf Eis liegt und die sich mit dem Aarestrand statt der Côte d’Azur vergnügen dürfen: Die niedlichen Geschöpfe darf man auch ohne Sand zwischen den Zehen tragen. Was vor Kurzem noch als biederes Feriensouvenir galt, ist nun heissbegehrt. Woran das liegt? Vermutlich an unserer Sehnsucht nach wärmeren Gefilden und den Weiten der Ozeane. Laut der Modeplattform Lyst heisst unser Verlangen «Mermaidcore». Allein im Februar 2021 stiegen Suchanfragen nach Begriffen wie Muschel, Meerjungfrau oder Seestern um 51 Prozent.

Unter dem Meer auf dem Laufsteg

Den Stein ins Rollen brachte Prada vergangenes Jahr. In der Kollektion des italienischen Modehauses für den Sommer 2020 schimmerte Muschelschmuck von den Ohrläppchen und Hälsen der Models. Versace und Burberry gingen in diesem Jahr einen Schritt weiter und brachten die unterschiedlichsten Vielfalten und Farben des Ozeans auf Kleider ins Trockene. 

Wir fassen zusammen:

Bei «Mermaidcore» dreht sich alles um eine Unterwasser-Ästhetik, die sich irgendwo zwischen fröhlichem Kriechtier und Mythen rund um Meerjungfrauen abspielt. Schimmernde Farben, irisierende Perlmutt-Nuancen und glänzende Pailletten wechseln sich mit angesagten Silhouetten und detailverliebten Schnitten ab. Dadurch wirken die Looks zwar verspielt aber nicht kitschig.

Nicht zu verwechseln mit «Mermaiding»

Wer sich ins Jahr 2015 zurückversetzt, erinnert sich eventuell noch an den Trendsport «Mermaiding». Bitte nicht verwechseln! Denn statt in lässige Kleider schlüpft man beim «Mermaiding» in einen Meerjungfrauenschwanz und macht damit die Tiefen des Schwimmbades unsicher.

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Von Carolina Lermann am 3. April 2021 - 15:04 Uhr
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