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Energiefluss im Körper

Wer beim Sport besser atmet, ist leistungsfähiger

Ihr radelt euch die Waden wund, aber könnt eure Ausdauer nicht verbessern? Gut möglich, dass eine falsche Atmung euren ganzen Aufwand ruiniert. Hier erfahrt ihr, wie ihr euer Lungenvolumen steigert und die Sauerstoffzufuhr in Einklang mit der Bewegung bringt.

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Bevor Schwitzen angesagt ist, heisst es erstmal: Tief ein- und ausatmen!

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Wie wichtig die Atmung beim Sport ist, merken wir spätestens dann, wenn uns langsam die Puste ausgeht und wir die letzten hundert Meter der Jogging-Runde keuchend zurücklegen müssen. Vielleicht ein Zeichen, dass wir uns mal etwas genauer mit der Sauerstoff-Zirkulation und dessen Einfluss auf unsere Leistung auseinandersetzen sollten. Fussballer*innen und Leichtathlet*innen wissen nämlich schon längst, was sie mit bewusster Atmung alles erreichen können. 

Wer aktiv ist, braucht mehr Sauerstoff

Beim Sport konzentrieren wir uns ja in erster Linie darauf, die Übungen korrekt auszuführen und die richtigen Muskeln anzuspannen. Die Atmung fliesst währenddessen von alleine durch Nase und Körper und versorgt uns mit dem nötigen Sauerstoff. Weshalb sollen wir uns dann überhaupt noch speziell darauf konzentrieren? Weil wir das Lungenvolumen um bis zu 20 Prozent erhöhen können, wenn wir beim Sporteln richtig atmen! Und das sorgt wiederum dafür, dass wir länger durchhalten können und leistungsfähiger sind. Denn je besser unser Körper durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird, desto mehr profitieren die Organe, das Gehirn und die Muskeln davon.

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Die Atmung trainieren

Ziel ist es, vor und während des Sports den Fokus auf die Atmung zu legen und bewusst darauf zu achten, tief ein- und auszuatmen. Denn im hektischen Alltag – von Bürostress, kreischenden Kindern oder Prüfungsterminen geplagt – atmen wir oft nur oberflächlich, was zu Verspannungen oder Kopfschmerzen führen kann. Schwierig, in diesem Zustand beim Pilates, Klettern oder Joggen volle Power geben zu können. Aber mit der folgenden Übung bereitet ihr euch optimal auf jede Sportstunde vor: Bindet euch ein Fitness-Band leicht um die Rippen und atmet tief ein- und aus. Dadurch wird der Rippenbogen gedehnt und die Lunge darauf trainiert, nicht nur 20 Prozent, sondern 80 Prozent ihres Volumens zu benutzen. Wenn man diese tiefe Atmung auch anschliessend im Training beibehält, lernt der Körper, den vorhanden Sauerstoff effizienter zu nutzen. Bei Squats könnte das Ganze so aussehen: Vor jedem Squat tief einatmen, die Atmung und Spannung halten, dann in die Knie gehen und tief ausatmen. Dabei schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, indem wir Atmung und Körperspannung in einem trainieren – toll!

Wie bereitet ihr euch aufs Training vor? War die Atmung bereits ein Teil davon? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Von Jana Giger am 20.08.2020
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