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  4. Rezept für Brotpudding: Den nascht Jennifer Bosshard an Weihnachten

Besuch in der XMAS-Promi-Küche

Jennifer Bosshard, wie geht das Dessert deiner Oma?

Die Basler Fernsehmoderatorin liebt den Weihnachtstrubel. Gerne schwelgt sie in Erinnerungen an die familiären Festlichkeiten in ihrer Kindheit und den legendären Brotpudding ihrer kubanischen Grossmutter.

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Jennifer Bosshard, die kleine Naschkatze.

Oscar Alessio / Annie Wehrli

Style: Was bedeutet dir das Rezept?
Jennifer Bosshard: Es stammt von meiner Familie mütterlicherseits. Meine Grossmutter stammt aus Kuba und hat früher viel kubanisch für uns gekocht – auch an Weihnachten. Ich erinnere mich gerne an die Weihnachtszeit bei ihr. Es gab meistens einen aufwendig gefüllten Truthahn, den wir im Weihnachtstrubel leider nicht nur einmal im Ofen vergessen haben. Auch «Budín de Pan» – ein einfaches Dessert aus altem Brot – gehört für mich in diese Zeit, an die ich gerne zurückdenke.

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Wie feierst du in diesem Jahr Weihnachten?
Dieses Jahr verreisen mein Mann Pascal und ich wohl das erste Mal über Weihnachten. Einerseits freue ich mich sehr auf die Reise, andererseits werde ich aber auch die Familie an den Festtagen fest vermissen. Ich schalte mich aber bestimmt via Videocall zum Familienfest zu.

Worauf freuen Sie sich besonders?
Normalerweise: auf das gemeinsame Essen und Sein mit meiner Familie. Niemand ist gestresst und muss noch wohin – alle nehmen sich an diesem Tag Zeit füreinander. In diesem Jahr: auf Zweisamkeit, Ruhe und Entspannung in der Ferne.

Was kommt bei Ihnen an Heiligabend auf den Tisch?
Bei uns ist es der Schweizer Klassiker: Fondue Chinoise mit Reis, Salat und verschiedenen Sösseli. Ja, da sind wir kulinarisch absolute Bünzli. Davor gibt es meist schon einen ausgiebigen Apéro, der gut und gern als Mahlzeit durchgehen kann. Auf unserem Weihnachtstisch steht ausserdem immer ein Kerzen-Glocken-Spiel, das den ganzen Abend lang durchbimmelt. Ich denke immer, das Teil würde bestimmt viele Leute wahnsinnig machen, aber ich würde es vermissen, wenn es nicht mehr da wäre.

So backen wir Jennifers Brotpudding nach

Das braucht es:
250 g (altes) Brot
300 g Zucker
3 EL Wasser
1 l Milch

1 Vanilleschote Zimt
Muskat
6 Eier

So wird es gemacht:
Das Brot in Stücke schneiden.
150 g Zucker mit Wasser karamellisieren, bis sich die Flüssigkeit braun färbt. Die Konsistenz sollte flüssig bleiben. Die Flüssigkeit in einer Cakeform ausschwenken, sodass der Karamell am Boden der Form und an den Seitenwänden bis etwa zur Hälfte haften bleibt. Milch mit dem restlichen Zucker, der Vanilleschote, Zimt und Muskat in einen Topf geben und bei kleiner Hitze langsam aufkochen. Vanilleschote herausnehmen, Brot beigeben und die Masse abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen die Masse mit dem Handmixer rühren, Eier beigeben und erneut mixen. Teig in die mit Karamell ausgelegte Cakeform geben. Die Form in ein Wasserbad stellen. Dafür eine grosse Schüssel mit Wasser füllen und die Cakeform hineinstellen. Pudding mitsamt Wasserbad im auf 190 Grad vorgeheizten Ofen bei Ober und Unterhitze 45 bis 60 Minuten backen. Nach dem Abkühlen den Pudding auf einen Teller stürzen – und geniessen.

Von Deborah Bischof am 15. Dezember 2021 - 09:00 Uhr
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