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Schlechte Angewohnheit

Kaffee auf leeren Magen: Wie ungesund ist das?

Für viele geht vor der ersten Koffein-Dosis gar nichts. So gut die erste Tasse auch tut – unser Körper hat nicht unbedingt Freude daran. Wie Kaffee auf leeren Magen wirkt und zu welchen Zeiten ihr auf das Gebräu verzichten solltet.

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Kaffee wirkt (zu den richtigen Zeiten getrunken!) als Energie-Booster.

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Ich wage jetzt einmal zu behaupten, dass wir alle eine ziemlich ähnliche Morgen-Routine haben: Es beginnt damit, dass wir uns schmerzlich von unserem warmen Bett trennen müssen, dann fröstelnd den Weg ins Bad auf uns nehmen und dort zum ersten Mal ein kurzes Highlight erleben, wenn wir unter der heissen Dusche stehen. Danach heisst es wieder frieren – ausser ihr habt einen kuschligen Bademantel, der euch das Gefühl von Geborgenheit gibt. Sobald wir uns für ein Outfit entschieden haben, ist es endlich Zeit, unserem schläfrigen Körper etwas Leben einzuhauchen. Und da gibt es nur eine richtige Antwort: Der ultimative, unschlagbare, unverzichtbare Wachmacher Nr. 1 – KAFFEE – von den einen auch als Lebenselixir oder schwarzes Gold bezeichnet. Das Surren der Kaffeemaschine und der Duft der gerösteten Bohnen hat eine beruhigende Wirkung und sobald der erste Schluck die Speiseröhre runterfliesst, sind wir bereit, uns der Welt da draussen zu stellen. Aber leider hat die Angewohnheit einen Hacken...

Der Magen rebelliert

Während sich unser Gemüt die schwarze Brühe morgens regelrecht herbeisehnt, schreit der Magen im Stillen: «Bitte nicht!» Denn die Röststoffe kurbeln (wie Nikotin und Alkohol) die Säureproduktion des Magens an. Das greift wiederum die Magenschleimhaut an, was ein Auslöser für Sod- und Magenbrennen sei kann. Ihr könnt das aber verhindern, indem ihr vor dem ersten Kaffee am Morgen ein leckeres Frühstück esst. 

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Die Uhrzeit macht's aus

Es spielt zudem eine Rolle, wann wir unseren Kaffee trinken. Zwischen 8 und 9 Uhr, 12 und 13 Uhr und von 17:30 bis 18:30 Uhr produziert der Körper nämlich Kortisol. Es macht uns wach und weckt unsere Sinne. Während dieser Zeiten ist Kaffeetrinken keine gute Idee. Wieso? Kortisol ist ein Anti-Stress-Hormon und wenn wir gleichzeitig unser Lieblingsgetränk schlürfen, schiesst es durch das Koffein dermassen in die Höhe, dass der Körper durcheinander gerät und wir uns ängstlicher und erschöpfter fühlen. Und dann beginnt der Teufelskreis: Wir greifen immer häufiger zum schwarzen Gebräu, um die Müdigkeit fern zu halten und entwickeln dabei zunehmend eine Toleranz gegenüber dem Wachmacher. Die Folge: Wir trinken mehr Kaffee, als uns (vielleicht) lieb ist. Inspiration für gesunde Alternativen findet ihr hier.

Von Jana Giger am 18.10.2019
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