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Die spannende Antwort

Mineral vs. stilles Wasser – was ist gesünder?

Die einen schwören seit Ewigkeiten auf etwas Prickelndes im Mund. Die anderen sind längst auf stilles Wasser umgestiegen. Aber ist Wasser mit Kohlensäure wirklich so schlecht wie sein Ruf?

To fill in excess a water glass from a glass bottle
Es geht doch nichts über ein Glas kaltes, klares Wasser. Ob mit oder ohne Sprudel spielt keine Rolle. Oder etwa doch? Getty Images

Keine Frage, ohne Wasser gehts nicht. Um gesund und munter durch den Tag zu kommen, brauchen wir im Dreh zwei Liter davon. Täglich. Aber dass Wasser nicht gleich Wasser ist, wird spätestens vor dem nächsten Supermarktregal deutlich. Von still bis medium oder mit Kohlensäure – die Auswahl an verschiedenen Sorten ist gigantisch. Aber welche ist denn nun die beste für unseren Körper?

Vor- und Nachteile von Mineralwasser

Schon länger wird ja gemunkelt, dass Mineralwasser nicht so gut sei wie stilles. Aber stimmt das überhaupt? In der Tat ist die Kohlensäure bei Menschen mit empfindlichen Mägen eher kontraproduktiv. Vor allem, wenn man gleich ein ganzes Glas auf einmal davon ext, kann das schnell zu Blähungen, unangenehmem Aufstossen und Sodbrennen führen. Dazu kommt, dass man in der Regel nicht so viel davon trinken kann wie von stillem. Mineralliebhaber nehmen also eher weniger wichtige Flüssigkeit am Tag auf als Anhänger der leisen Version. Aber: Das Blubbern der Kohlensäure regt die Durchblutung des Mundraumes an, fördert die Verdauung und wirkt, falls weit und breit mal kein Essen in Sicht ist, sättigend.

Vor- und Nachteile von stillem Wasser

Kommen wir zum Kontrahenten des spritzigen Getränks. Stille Wasser sind angeblich tief, aber trifft das hier wirklich zu? Menschen mit empfindlichen Mägen sind mit der stillen Variante natürlich sehr viel besser beraten. Zudem erzeugt es weder ein Völlegefühl, noch einen aufgeblähten Bauch. Wer also richtig viel Durst hat, zum Beispiel nach dem Sport, der greift tatsächlich am besten zu stillem Wasser. Hamsterkäufer sollten allerdings wissen: Wasser ohne Kohlensäure ist weniger lang haltbar als sein Gegenspieler.

Fazit

Letztendlich spricht gegen beide Varianten nichts. Da Mineralwasser aber häufig zu einem unangenehmen Blähbauch führt, sollte davon nicht allzu viel am Tag getrunken werden. Wer komplett zu stillem Wasser greift, hat in der Regel keinerlei Beschwerden zu befürchten. Wenn man sich zwingend für ein Getränk entscheiden möchte, dann also lieber zum leisen. Da fällt übrigens auch gleich die lästige Schlepperei weg – Schweizer Leitungswasser ist im Verzehr nämlich unbedenklich. 

Von Denise Kühn am 12. Juni 2019