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Dauergestresst?

4 Angewohnheiten, die uns unnötig Energie kosten

Das Smartphone checken, versuchen, das Nachmittagstief mit Schoki auszutricksen oder kurz die News überfliegen – warum diese und viele andere Angewohnheiten uns täglich unnötig Kraft rauben? Wir klären auf.

Angewohnheiten, die müde machen

Kennen wir alle: Zwischen dem Zeitunglesen nur mal kurz checken was im Netz läuft. Warum das in vielerlei Hinsichten keine gute Idee ist? Siehe unten. 

Getty Images/Westend61

Täglich beschäftigen wir uns nebenbei mit Dingen, die uns a.) überhaupt nicht bewusst auffallen, die sich aber b.) ziemlich negativ auf unseren Energiehaushalt auswirken können. Ganz besonders hinter dem Griff zum Smartphone verstecken sich einige Gefahren im Bezug auf die körpereigenen Batterien. Welche Angewohnheiten wir in Zukunft lieber aus unserem Alltag streichen sollten, um fitter durch den Tag zu kommen?

News checken

Up to date zu sein, also zu wissen, was gerade so in der Welt geschieht, ist an sich natürlich nichts Schlechtes. Problematisch wird es nur, wenn wir stets zwischen Tür und Angel versuchen, alle frisch eingeflogenen News via Smartphone aufzusaugen. Das geschieht aus Zeitgründen meist nur durch Überfliegen der Schlagzeilen. Was im Detail passiert ist? Keine Ahnung. Gerade bei schlechten Nachrichten beschäftigt sich unser Unterbewusstsein mit dieser Frager aber nachhaltig. Forscher der «American Psychological Association» fanden heraus, dass diese Tatsache nicht nur für schlechtere Laune sorgt, sondern uns gleichzeitig auch noch ganz schön Kraft raubt. Sich also lieber morgens oder abends genügend Zeit nehmen, um die Nachrichten detailliert zu lesen und zwischendurch auf Sendepause drücken. 

Ständiges Vergleichen

Auch hier wird das Smartphone wieder zur Nummer-Eins-Falle: Selbst beim kürzesten Scrollen durch Instagram schreit unser Gehirn «Ich bin nicht gut genug!» Die perfekte Inszenierung unserer liebsten Accounts lässt uns (auch hier wieder völlig unterbewusst) am laufenden Band Vergleiche ziehen. Das passiert allerdings nicht nur in der ach so makellosen Social-Media-Welt. Auch der ganz reale Arbeitsplatz gilt als gefährliches Territorium in Sachen Konkurrenzdenken. Satt uns ständig auf die Stärken anderer und die Schwächen unsererseits zu konzentrieren, sollten wir lieber mal für das dankbar sein, was uns selbst einzigartig macht – das spart Nerven und macht glücklicher.

Multitasking

Wer kennt es nicht? Gerade im Büro tendiert man oft dazu, sämtliche Aufgaben parallel erledigen zu wollen. Im Endeffekt spart das allerdings weder Zeit noch Energie – im Gegenteil. Unsere Konzentrationsfähigkeit nimmt dank dem ganzen Hin und Her ab, wir fühlen uns gestresst und sind eher erschöpft. Also: Lieber ganz oldschool eins nach dem anderen auf der täglichen To-Do-Liste abhaken.

Snacking

Ist das Mittagstief mal wieder kurz davor, unseren Geist ins Land der Träume zu entführen, versuchen wir öfter, als uns wohl eigentlich lieb ist, uns mittels Schoggiriegel wach zu rütteln. Dessen Zucker mag uns zwar auf ein kurzes Hoch befördern, anschliessend verfallen wir der Müdigkeit jedoch umso mehr. Warum? Weil unser Körper geregelte Mahlzeiten mag. Alles was zwischen Lunch und Dinner hin und wieder aus der Reihe tanzt, schlägt uns dauerhaft auf die Psyche.

Von Denise Kühn am 17. September 2019