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Schluss mit dicken Beinen

Das hilft bei Wassereinlagerungen

Orte, an denen Wasser Spass macht: im Meer, in der Badi, in Flüssen und Seen. Orte, an denen Wasser keinen Spass macht: in den Beinen, in den Füssen, in den Fingern. Orte, an denen man Hilfe bei solchen Problemen findet: auf dieser Seite, in diesem Artikel.

Das hilft bei Wassereinlagerungen

Ein altbekannter Trick für geschwollene Beine: Die Füsse hochlegen. Die Praxistauglichkeit im Büro darf allerdings angezweifelt werden. 

Getty Images

Zwischen langen Abenden auf Dachterrassen, rosé-gefüllten Gläsern in der Lieblingsbadi und im Wasser glitzernden Sonnenuntergängen könnte man die Schattenseiten des Sommers glatt vergessen. Wären da nicht diese Momente, in denen die Lieblingssandalen an den Füssen plötzlich für den semi-attraktiven Salami-im-Netz-Look sorgen. Oder unsere Ringe uns am Abend in eine Panikattacke stürzen, wenn wir sie nicht beim ersten Versuch von den Fingern bekommen. Wassereinlagerungen im Sommer sind real. Aber nicht unbesiegbar. Mit diesen fünf Tipps machen wir das flüssige Element wieder zu unserem Freund:

1. Abkühlen

Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: Schuld an den geschwollenen Gliedern ist die Hitze vor Tür. Die tropischen Temperaturen lassen sich nicht bekämpfen, euer neuer Beinumfang dafür mit Wechselduschen und kühlenden Gelen oder Lotions. Wer regelmässig auf die Temperaturunterschiede in der Dusche setzt, beugt zudem erneutem Anschwellen vor. 

2. Meersalz vorziehen

Wer Wassereinlagerungen weitestgehend aus dem Weg gehen möchte, der sollte auf Zucker und Salz verzichten. Wer das richtig konsequent durchzieht, vermeidet aber auch Spass und Erholung weitestgehend. Die bessere Alternative ist daher, den Zucker einzuschränken (sorry, das muss sein) und beim Würzen auf Meersalz umzusteigen. Das punktet mit weniger Natrium und dementsprechend weniger Störfaktoren für einen entspannten Sommer. 

3. Vitamine lieben lernen

Kalium, Magnesium und Vitamin B6 sind die Gegenspieler zu Salz und Zucker und helfen, das überschüssige Wasser wieder aus unserem Körper zu schaffen. Wer keine Lust auf Nahrungsergänzungsmittel hat, setzt auf Avocado(toast), Spinat, Kartoffeln sowie Nüsse und Samen, um seinen Kaliumhaushalt aufzubessern. Letztere sorgen auch für mehr Magnesium im Körper. Auch sonst macht es Spass, diese Speicher aufzufüllen: Vollkornprodukte (yep, auch Brot) und dunkle Schokolade (kein Witz) helfen ebenfalls. Für B6 greifen wir zu Bananen, grünem Gemüse, fettreichem Fisch wie Lachs oder Fleisch.

4. Viel trinken

Ja, wir sind uns bewusst über die Tatsache, das jedes Magazin, jede Website und jedes Gesundheitsbuch der Welt diesen Tipp predigt und das es dennoch gar nicht so einfach ist, das Plus an Wasser in seinen Alltag einzubauen. Trotzdem ist es bizarr, aber wahr: Wasser entwässert. Kräutertee macht einen noch besseren Job und wird – über Nacht in den Kühlschrank gesperrt – zur netten Abwechslung zwischendurch. Wer die Extrameile gehen will, tut sich auch mit selbstgemachtem Eistee aus schwarzem Tee einen Gefallen. Selbstverständlich ohne Zucker. 

5. Richtig sitzen

Ja, auch der Bürojob trägt Mitschuld an der Schattenseite des Sommers. Abgesehen von der Tatsache, dass er uns davon abhält, schon Mittags um 15 Uhr in die Badi zu pilgern (und auch nur Ansatzweise die Chance zu erhaschen, einen Platz zu finden, auf den das ganze Handtuch passt), macht er auch unseren Beinen zu schaffen: Die zwei übereinandergeschlagenen Gesellen begünstigen Wassereinlagerungen enorm. Da Ferien den gesamten Sommer über schwierig werden könnten, empfehlen wir: immer mal wieder aufstehen, die Beine vertreten und darauf achten, auch mal eine andere Position am Schreibtisch einzunehmen. Die nächste kurze Pause eignet sich übrigens bestens für das nächste Glas Wasser. 

Von Malin Mueller am 24. Juli 2019