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Glow, klarer Teint & ganz viel Magie

Wer seinen Bauchnabel ölt, kann nur gewinnen

Dry Brushing, Ölziehen, Zungenschaben – im Zuge der mehr oder weniger sanften Selbstoptimierung turnen wir uns munter durch die ayurvedischen Geheimnisse Indiens. Jetzt ist die Körpermitte dran. Und die perfektioniert unseren Teint von innen heraus.

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Voilà: die goldene Mitte.

Instagram/shamemagazine

Der Nabel der Welt – das sagt man ja so, wenn etwas wichtig, ganz zentral, ist. Der Bauchnabel ist so die goldene Mitte unseres Körpers, er stellt den Ursprung des Lebens dar, weil er Mutter und Kind vor der Geburt miteinander verbindet und die lebenswichtigen Stoffe zwischen den beiden fliessen lässt. Im Nabel tummeln sich jede Menge Blutgefässe, ausserdem sind alle Extremitäten von hier aus wunderbar zu erreichen. So weit, so gut. Aber was hat das mit Selbstoptimierung zu tun?

Auf der Jagd nach dem reibungslosen Röhren der Maschine Körper, suchen wir nach entschleunigenden Massnahmen, die dennoch effektiv zum Ziel führen. Dieses wäre: ein smoother Stoffwechsel, ein starkes Haar- und Nagel-Game, Energie für vier, ein erholsamer Schlaf, ein gesundes Körperbewusstsein und eine Haut, als wäre man soeben dem Muttermund entschlüpft. Und da sind wir bereits wieder beim Thema – dem Ursprung des Lebens. Das Nabelölen, oder in der ayurvedischen Heilkunst «nabhi chikitsa» genannt, ist deswegen so effektiv, weil sich die Magie des Öls so wunderbar verteilt. Und dabei bis zum Gesicht rauscht, um die Haut streichelzart zu zaubern.

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Warum muss das Öl in den Nabel und nicht direkt ins Gesicht?

Benutzt man das richtige Nabelöl, darf der Körper von seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung profitieren – diese können auch die Haut mitprägen. Heutzutage werden Kosmetikprodukte übereinander gestapelt was das Zeug hält. Sowohl im Badezimmerschrank, als auch in der Beauty-Routine. Oft ist die Haut gestresst, sie reagiert mit Rötungen und Unreinheiten. Sie braucht weder ein neues Peeling, noch ein neues Serum. Sie braucht Ruhe. Der Glow kommt dann meist nur von innen.

Und hier kommt der Nabel ins Spiel: Jede Nacht wird – frei nach «nabhi chikitsa» – ein Tropfen Öl hineingeträufelt, der dann eine Minute lang sanft in die Haut rund um den Nabel einmassiert wird. Wie bereits erwähnt, kann das Liquid durch den Nabel leicht aufgenommen werden, durch den magischen Spot kann sich die Wirkung wunderbar ausbreiten und bis ins Gesicht leuchten. Indirekt zwar, aber der Glow kommt. Denn mit der Zeit lernt die Haut, sich selbst zu schützen, was auf lange Sicht zu einem reineren Teint führt. Na also. Ein weiteres Argument, um sich täglich den Nabel zu ölen: Durch die Massage wird die Verdauung angeregt. Und Rituale vor dem Schlafen sind auch nie verkehrt. In diesem Sinne: gute Nacht und Haut!

Von Style am 16.12.2019
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