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  4. Besser schlafen dank Mondkalender? Moon Breathing ist die Lösung

Keine schlaflosen Nächte mehr

Wie ihr mit Moon Breathing im Nu einschlummert

Sorgen, Stress oder wieder mal ein Quarantäne-Streit mit eurer besseren Hälfte? Es gibt unzählige Gründe für schlaflose Nächte. Manchmal plagen die uns sogar ganz grundlos oder wir sitzen plötzlich mitten in der Nacht hellwach in den Kissen. Wir verraten, wie ihr euch mit «Moon Breathing» ganz leicht selbst in den Schlaf atmen, ääh wiegen, könnt.

Schlaflosigkeit

Einschlafen ohne sich stundenlang im Bett herumzuwälzen? Die Moon-Breathing-Technik kann da hilfreich sein.

Getty Images/PhotoAlto

Schäfchen zählen, ein Buch lesen oder zum hundertsten Mal den Instagram-Feed durchscrollen. Manchmal sind all diese Tricks für die Katz und man findet – egal wie oft man sich auch hin- und herwälzt – einfach keinen Schlaf. Wenn man dann schon völlig entnervt auf den Wecker schaut und mit Schrecken feststellt, dass man in vier, fünf Stunden wieder aufstehen muss, kann man das mit der erholsamen Nachtruhe eigentlich gleich vergessen.

Aber halt, nicht verzweifeln! Denn habt ihr schon mal was von «Chandra Bhedana», dem sogenannten «Moon Breathing» gehört? Wer jetzt befürchtet, dass es sich dabei um ein super esoterisches Ritual bei Mondschein handelt, dem können wir Entwarnung geben. Beim «Moon Breathing» geht es um eine ganz bestimmte japanische Atemtechnik, die auch beim Yoga angewendet wird.

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Wie das funktioniert? Wir verratens euch:

Das «Moon Breathing» könnt ihr liegend oder sitzend durchführen. Mit sanftem Druck eures rechten Zeige- und Mittelfingers schliesst ihr euer rechtes Nasenloch. Eure Augen sind dabei geschlossen. Nun atmet ihr tiiiieeef und gaaanz langsam durch euer linkes Nasenloch ein und wieder aus. Und zwar so lange, bis sich euer Körper komplett entspannt.
Wie, das ist schon alles? Jap, denn hinter dieser Atemtechnik steckt eine kleine Wissenschaft. Unser linkes Nasenloch ist nämlich super eng an unser Nervensystem gekoppelt. Die tiefen Atemzüge haben gemäss Yogis eine beruhigende Wirkung auf Körper und Geist. Diese Entspannung des Körpers führt schliesslich zum Einsetzen des Schlafes.

Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt! Wenn ihr euch tagsüber müde und schlapp fühlt und einen richtigen Energieschub braucht, schliesst einfach den linken Nasenflügel und atmet tief durch die rechte Seite. Das sogenannte «Sun Breathing» gibt euch einen extra Kick bei kleinen Müdigkeitskrisen.

Funktioniert beides nicht beim ersten Mal? Nicht gleich verzweifeln. Wie alles im Yoga braucht auch diese Atemtechnik etwas Übung und Zeit, bis ihr innert weniger Minuten einschlafen könnt. Wir wünschen euch jedenfalls viel Erfolg beim Ausprobieren und dann eine gute Mütze Schlaf.

Von Nadine Schrick am 27.10.2019
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