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  4. Wahre Freunde: Diese Fragemethode stärkt die platonische Beziehung

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Diese Fragemethode stärkt die Freundschaft

Innige Freundschaften entstehen auf unterschiedlichste Weise. Bewusst und unbewusst. Angeheitert im Club, versunken im Herzschmerz oder fragend am Esstisch – mit folgenden Fragestellungen lernt man sich noch besser kennen.

Freunde

Eine tiefere Bindung lässt sich erfragen. 

Getty Images

Jede enge Freundschaft erreicht irgendwann den Punkt, an dem man meint, alles über die befreundete Person zu wissen. Man kann die schmerzvollsten Breakups samt Trennungsgrund nennen. Kennt jede Anekdote bis ins letzte Detail. Botschaften lassen sich mittels Blickkontakt entschlüsseln – man glaubt beinahe schon an Telepathie. 

Bei Fragen, die Antworten zu prophezeien, scheint in diesem Verhältnis irgendwann ziemlich einfach. Was die Findung von neuen Erkenntnissen über die Person erschwert. Kein Grund zur Sorge! Kreativität löst einmal mehr das Problem: indem man neue Fragen stellt. 

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Fragen über Fragen, aber anders:

Und zwar so, dass die*der Fragende eine Antwort über sich selbst erhält. Klingt egoistisch, ist es im gegenseitigen Wechsel aber keineswegs. Manche Dinge werden zum ersten Mal ausgesprochen. Positiv und negativ. Eine Wahrnehmung über das Selbst, aus Sicht der anderen.

Nach diesem Konzept funktioniert das erste Level des Kartenspiels «We’re Not Really Strangers». Insgesamt besteht das Set aus 150 Karten, verteilt auf drei Levels. Level 1, Wahrnehmung. Level 2, Verbindung. Level 3, Reflexion. Je weiter fortgeschritten das Level, desto tiefgründiger die Fragen. Aber bleiben wir mal bei Level 1. 
Hier ein Vorgeschmack auf mögliche Fragen: 

Was ist das Erste, das dir an mir aufgefallen ist? 

Erinnere ich dich an jemanden?

Was sagt mein Instagram-Profil über mich aus?

Wirke ich für dich mehr wie eine kreative Person, oder eine analytische? Erkläre.

Was an mir interessiert dich?

Was war dein erster Eindruck von mir? 

Denkst du, ich schüchtere andere ein? Wieso oder wieso nicht?

Wer ist deiner Meinung nach mein Celebrity-Crush?

Denkst du, ich war als Kind beliebt? Erkläre. 

Go-To-Karaoke-Song: Welcher ist meiner?

Was sagt mein Handy-Bildschirmhintergrund über mich aus?

Welches Kompliment denkst du, höre ich am meisten?

Übrigens: Gemäss einer Studie der Universität Kansas vergehen durchschnittlich 40 bis 60 Stunden, um eine flüchtige Begegnung als Bekanntschaft zu empfinden. 80 bis 100 Stunden brauchts bis zu einer Freundschaft. Und nach 200 Stunden entsteht ein enges Bündnis. Vermutlich gleichzusetzen mit dem Zusammenhalt von Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte in «Sex and the City». Ob sie sich im Reboot im Stile von «We’re Not Really Strangers» Fragen stellen? Abwegig wäre es nicht. 

Von vod am 11.08.2021
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