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  4. Meghan Markle und Prinz Harry: Diese Erziehungsregeln werfen sie für Archie und Lili über Bord

Archie und Lili bleiben verschont

Diese Erziehungsregeln wirft Meghan Markle über Bord

Nicht als royale Kinder aufwachsen zu müssen, ist ein Segen für Archie und Lili. Ihre Eltern Meghan Markle und Prinz Harry können nach ihrem Rücktritt das absurde Erziehungsprotokoll des britischen Königshauses ignorieren.

LONDON, UNITED KINGDOM - JANUARY 07: Meghan, Duchess of Sussex arrives with Prince Harry, Duke of Sussex to Canada House in thanks for the warm Canadian hospitality and support they received during their recent stay in Canada, on January 7, 2020 in London, England. (Photo by DANIEL LEAL-OLIVAS  - WPA Pool/Getty Images)

Sie hat gut Lachen: Ums royale Erziehungsprotokoll muss sich Herzogin Meghan nicht mehr scheren.

Getty Images

1. Kurze Hosen für Buben

Buben, die zur britischen Oberschicht gehören, erkennt man daran, dass sie bei Wind und Wetter in kurzen Hosen unterwegs sind. Bis zum 8. Lebensjahr haben die kleinen Wohlgeborenen nackte Beinchen zu tragen. Lange Hosen kommen nicht an royale Bubenbeinchen, denn sie stehen für Mittelschicht. Mit Jeans zeigt man sich gar der Unterschicht zugehörig. Wie überholt! Von diesem royalen Dresscode bleibt der zweijährige Archie glücklicherweise verschont. Zwar wird auch er im warmen Kalifornien, wo er nach dem Rücktritt seiner Eltern als Senior Royals lebt, häufig kurze Hosen tragen. Dies allerdings einzig der Temperatur und nicht des Status wegen.

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Meghans Schwägerin Herzogin Kate hingegen, muss sich an den Dresscode der Adeligen halten. Egal, ob sie sich Sorgen macht, dass Prinz George, 8, und Prinz Louis, 3, sich einen Schnupfen zuziehen.

2. Die Nanny ist ein Muss

Tatsächlich sind Mütter in der royalen Familie verpflichtet, ihre Kinder mit der Hilfe einer Nanny grosszuziehen. Wenn man Glück hat, so wie Herzogin Kate und Prinz William, dann wird diese Nanny zu einem Teil der Familie und ist tatsächlich im stressigen Royal-Alltag ein Ruhepol für die Kinder und eine verlässliche Erziehungs-Partnerin für die Eltern.

Dennoch wird sich Herzogin Meghan freuen, dass sie selber entscheiden darf, wer ihre Kinder betreut. Offenbar soll ihre Mutter Doria Ragland ihr und Prinz Harry eine wichtig Stütze sein im Alltag mit Archie und Baby Lili.

3. Die Familie muss getrennt reisen

Prinz William und Prinz George dürfen als Thronfolger niemals gemeinsam fliegen. Dies ist eine Sicherheitsmassnahme, so dass bei einem Unfall niemals die gesamte Macht verloren geht. Von solchen Regeln sind Prinz Harry und Herzogin Meghan mit ihren Kindern nun befreit. Es ist anzunehmen, dass sie – wie jede andere normale Familie – gemeinsam in den Urlaub fliegen dürfen.

4. Die Tauftradition

Die Mitglieder der britischen Königsfamilie sind dazu verpflichtet, ihre Babys taufen zu lassen. Doch nicht nur das: für die Taufe wird ein spezielles Gefäss verwendet, das seit Generationen (genau genommen seit 1841) für die königlichen Taufen reserviert ist. Auch ihren Erstgeborenen Archie haben Prinz Harry und Herzogin Meghan der Tradition entsprechend taufen lassen. Für Baby Lili stehen ihnen nach ihrem Rücktritt allerdings alle Türen offen. Gut möglich, dass sich die beiden für ein alternatives Taufritual entscheiden werden.

5. Verbotenes Essen

Meeresfrüchte und Schalentiere sind meist sowieso nicht unbedingt die Lieblinge auf einem Kinderteller. Doch, davon abgesehen, darf Herzogin Meghan ihren Kindern auf den Teller packen, was auch immer sie ernährungstechnisch als sinnvoll empfindet. Sie muss sich nicht mehr an den Food-Index des Königshauses halten: dort stehen Schalentiere wegen möglicher Lebensmittelvergiftungen und Knoblauch wegen einer persönlichen Abneigung der Queen auf der Liste der verbotenen Lebensmittel.

6. Monopoly

Traurig aber wahr: Einst hat sich die königliche Familie bei einem Monopoly-Spiel dermassen zerstritten, dass die Queen ein Machtwort sprechen musste. Seither dürfen Mitglieder der Royal Family dieses eine Brettspiel nicht mehr anfassen. Für Meghan und Harry gilt diese Regel auf der anderen Seite des grossen Teichs bestimmt nicht. Sie werden, wenn ihre Kinder dereinst im richtigen Alter dazu sind, nach Lust und Laune um den Zürcher Paradeplatz kämpfen dürfen.

Von KMY am 12.09.2021
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