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Royale Beichte

Prinz William erlebte schwierige Zeiten als Vater

Vater zu werden ist ein herausfordernder Lebensschritt. In einem neuen Dokumentationsfilm spricht Prinz William darüber, mit welchen Schwierigkeiten er nach der Geburt seiner Kinder zu kämpfen hatte. Und wie Herzogin Kate ihm geholfen hat, damit fertig zu werden.

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Zwei, die wissen, wie Ehe geht: In schwierigten Zeiten ist Herzogin Kate ihrem Mann Prinz William eine wichtige Stütze.

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Sie sind eines der schillerndsten Elternpaare der Welt: Prinz William, 37, und Herzogin Catherine, 38, inspirieren uns Normalo-Eltern immer wieder mit ihren Bemühungen, ihren drei Kinder George, 6, Charlotte, 5, und Louis, 2, ein liebevolles Zuhause und eine unbekümmerte Kindheit zu bieten. Etwa, indem sie viel Zeit draussen verbringen, in ihrem extra für die Kinder vergrösserten Garten im Kensington Palast.

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Prinz William, hier mit seinen Kindern George, Charlotte und Louis (v. r.) findet die Vaterrolle wundervoll, aber auch beängstigend.

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Am Donnerstag erscheint eine neue Doku über Prinz William

Doch hinter den Kulissen hat auch das royale Elternpaar mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Darüber spricht Prinz William nun ganz offen im Dokumentarfilm «Football, Prince William and Our Mental Health» (Fußball, Prinz William und unsere psychische Gesundheit), welcher am Donnerstagabend auf BBC zu sehen sein wird und anschliessend über diesen Link gestreamt werden kann.

Er habe die Geburt seiner drei Kinder zwar als wundervoll empfunden, aber auch als «einen der beängstigendsten Momente meines Lebens», so der dreifache Vater im Gespräch mit dem ehemaligen Profi-Fussballer Marvin Sordell, aus welchem die BBC einen Auszug vorab veröffentlicht hat.

Intimes Gespräch

Prinz William spricht über seine schwierige Zeit als Vater

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Vater zu werden ist ein herausfordernder Lebensschritt. In einem neuen Dokumentationsfilm spricht Prinz William darüber, mit welchen Schwierigkeiten er nach der Geburt seiner Kinder zu kämpfen hatte.  

Prinz William gesteht mentale Schwierigkeiten

Im Gespräch gestehen sowohl Marvin Sordell als auch Prinz William, dass die Vaterrolle bei ihnen herausfordernde Gefühle ausgelöst hat.

Als der Ex-Fussballer darüber spricht, wie schwierig es ihm erscheint, sich in dieser Rolle wiederzufinden, nachdem er selbst ohne Vater aufgewachsen ist, antwortet der Prinz, er könne diese Aussage absolut nachvollziehen: «Kinder zu haben ist der grösste lebensverändernde Moment, wirklich. Ich denke, wenn man etwas Traumatisches erlebt hat — bei dir war kein Vater da, bei mir starb die Mutter als ich ein Kind war — dann kommen die Emotionen manchmal sprunghaft zurück. Es ist eine völlig neue Lebensphase und du fühlst dich hilflos. Das fand ich manchmal echt überwältigend.»

Eine Stütze sei ihm in diesen mental schwierigen Phasen seine Ehefrau Catherine, so der Prinz weiter. «Catherine und ich, wir unterstützen einander, stehen diese Momente gemeinsam durch und entwickeln uns weiter.»

Mentale Gesundheit liegt Prinz William am Herzen

Mit diesen offenen Worten versucht Prinz William, anderen Männern Mut zu machen, ebenfalls über ihre Gefühle zu sprechen und Emotionen zu zeigen. Seit geraumer Zeit setzt er sich für einen offenen Umgang mit Themen ein, welche die mentale Gesundheit betreffen. In Grossbritannien herrsche diesbezüglich eine «Kultur des Schweigens», welche zu einer hohen Selbstmordrate bei jungen Männern führe, so die Macher des Dokumentationsfilms.

Von Sylvie Kempa am 25.05.2020
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