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  4. Spice Girl Mel B. verlor 48 Millionen und ist pleite - Rache an Noch-Ehemann Stephen Belafonte

Angeblich pleite

Will Mel B. keinen Unterhalt zahlen?

Sie verkaufte mit den Spice Girls 85 Millionen Platten und hatte ein Vermögen von 48 Millionen Franken. Jetzt ist Mel B. pleite. Wirklich? Oder will sie ihrem Noch-Ehemann einfach keinen Unterhalt bezahlen?

Melanie Brown als Mel B von Spice Girls mit Mann Stephen Belafonte

Zurzeit läuft der Scheidungskrieg zwischen Stephen Belafonte und Mel B.

Getty Images

Lediglich 1200 Franken sollen sich noch auf ihrem Konto befinden. Das gab Ex-Spice-Girl Mel B. letzte Woche vor einem Gericht in Los Angeles zu Protokoll, schreibt die «Daily Mail». Dort wird zurzeit die Scheidung zwischen der 42-Jährigen und ihrem Noch-Ehemann Stephen Belafonte, 42, verhandelt.

Dabei verlangt Belafonte von Melanie Brown, wie sie mit bürgerlichem Namen heisst, monatlichen Unterhalt. Eine Forderung, gegen die sich Mel B. schon länger wehrt - und vielleicht der Grund für die Pleite der Sängerin ist?

48 Millionen Franken schwer

Seit 1994 war Mel B. Teil der erfolgreichsten Girlgroup aller Zeiten, den Spice Girls. 85 Millionen Platten verkauften die britischen Girls, zu denen unter anderem auch Victoria Beckham, 43, gehörte. Die fünf Frauen verdienten eigentlich für ihr ganzes Leben genug Geld.

Eigentlich. Umgerechnet rund 48 Millionen Franken schwer soll alleine Mel B. gewesen sein, unter anderem auch dank ihrem Jury-Job bei «America's Got Talent» an der Seite von Heidi Klum, 44.

«Unvorsichtige Lifestyle-Entscheidungen»

Wo aber ist all das Geld geblieben? Mel B.s Anwältin sprach gemäss «Daily Mail» vor Gericht von «unvorsichtigen Lifestyle-Entscheidungen».

Und tatsächlich lebte Mel B. anscheinend auf grossem Fuss. Auf Instagram zeigte die Sängerin regelmässig Bilder von sich zum Beispiel mit teuren Uhren...

...Designer-Handtaschen...

...und ihren Reisen im Privatjet...

Und trotzdem: Bis man 48 Millionen durch hat, braucht es einiges an Schmuck, Handtaschen, Häusern und teuren Reisen. Entsprechend liegt eine ganz andere Vermutung nahe: Möchte die Sängerin ihrem Noch-Ehemann einfach partout keinen Unterhalt bezahlen? Es wäre kein Wunder!

Die Ehe war die Hölle

Zehn Jahre lang waren Mel B. und Stephen Belafonte verheiratet. Die Ehe soll die für Sängerin die Hölle gewesen sein. Nachdem Mel B. diesen April die Scheidung eingereicht hatte, erwirkte sie eine einstweilige Verfügung gegen den Ex, in der sie schwere Vorwürfe erhob.

So soll Stephen Belafonte die Sängerin unter anderem gewürgt haben, krankhaft eifersüchtig gewesen sein und sogar eine Affäre mit der Nanny gehabt haben. Wahrheit oder ein geschickter Schachzug in einem harten Rosenkrieg?

Videos von pikanten Begegnungen

Nur wenig später drangen weitere schmutzige Details zur Ehe an die Öffentlichkeit. So sollen Stephen Belafonte und Mel B. während ihrer Ehe immer wieder Sex mit anderen Frauen gehabt haben. Belafonte soll gar über Sex-Videos der Begegnungen verfügen, die veröffentlicht werden könnten.

Ein Gerücht, bei dem nicht nur Mel B. Angst bekam, sondern auch zahlreiche prominente angebliche Sex-Gespielinnen. Oder war auch dies wieder nur ein Einschüchterungsversuch?

Lady Victoria Hervey Royals Mel B

Lady Victoria Hervey soll eine der Gespielinnen gewesen sein, die sich über eine Veröffentlichung von angeblichen Sex-Videos Sorgen machte.

Gettyimages

Die Kinder als Opfer

Klar ist: Der schmutzige Scheidungskrieg zwischen Mel B. und Stephen Belafonte scheint noch lange nicht vorbei. Entsprechend könnte auch die aktuelle Pleite-Erklärung von Mel B. einfach ein weiterer Versuch der Sängerin sein, allfälligen Unterhaltszahlungen zu entkommen.

Bleibt zu hoffen, dass die drei Kinder von Mel B. nicht alles mitbekommen. Die Sängerin hat ingesamt drei Kinder: Tochter Phoenix Chi von ihrem ersten Ehemann Jimmy Gulzan ist 18 Jahre alt, die gemeinsame Tochter Angel Iris mit Schauspieler Eddie Murphy, 56, ist 10 Jahre alt und Tochter Madison ist gerade einmal fünfjährig - das einzige gemeinsame Kind von Mel B. und Stephen Belafonte.

Von Thomas Bürgisser am 4. Juli 2017