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  4. Hautpflege & Menopause: So passt man die Pflegeroutine in den Wechseljahren an

Neue Routinen

Braucht die Haut in der Menopause spezielle Pflege?

Spoiler: ja. Denn mit den Hormonen verändert sich auch die Qualität der Haut. Sie ist trocken, weniger straff und mindestens so gereizt wie ihr selbst? Die Wechseljahre hinterlassen ihre Spuren. Wir gehen mit und unterstützen unseren Teint mit einer angepassten Beauty-Routine. Und die geht so:

Instagram/sarahharris

Damit alles prall bleibt: immer schön pflegen.

Instagram/sarahharris

Drängen sich die Wechseljahre ins Leben, sucht man meist längst verzweifelt nach dem heiligen Gral des Anti-Agings. Aber sind es wirklich nur die Falten, die uns langsam sanft unsere Lebensgeschichte ins Gesicht meisseln? Pickel im mittleren Alter – das ist keine peinliche, zweite Pubertät. Dass Hautprobleme mit dem abfallenden Östrogenspiegel zusammenhängen – das ist den Wenigsten bewusst.

Das Hormon Östrogen – ein Motor fürs Zellwachstum – leistet seinen Beitrag zum Aufbau der Haut, beispielsweise bei der Bildung straffender Kollagenfasern oder der hauseigenen Feuchtigkeitsversorgung. Säuft uns der Östrogenspiegel während der Menopause ab, leidet die Haut: Sie wird dünner, verliert an Elastizität und Feuchtigkeit, die ersten altersbedingten Pigmentflecken tauchen auf. Was zur Hölle können wir aber tun, um den Auswirkungen der Wechseljahre einen Dolch in den alternden Rücken zu jagen? Den Fokus auf Hydration und Aufnahme von Lipiden in der Beauty-Routine legen. Sich zudem entzündungshemmend ernähren, Sport treiben, Stress vermeiden, der Haut viel Feuchtigkeit zuführen und heisse Duschen einfach mal lassen. Im Prinzip muss alles, was den Körper oder die Haut weiter austrocknet, vom Selfcare-Plan. Aber jetzt mal von vorne.

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Reinigung

Yep, da gehts nämlich schon los: Oft wird dabei masslos übertrieben, etwa mit alkoholischen Tonics, die reife Haut zu stark entfetten. Optimal sind Mizellenprodukte, die nur eine schwach entfettende Wirkung haben, die Haut aber trotzdem lupenrein waschen.

Serum

Hier gerne ein reines Feuchtigkeitsprodukt einklopfen. Produkte mit Hyaluronsäure sorgen für satte Durchfeuchtung. Zudem interessant: Präparate mit dem hautstraffenden Vitamin A oder sogenannten Phytoöstrogenen (quasi Pseudo-Östrogene), die meist aus Soja oder Yams-Wurzeln gewonnen werden. Diese pflanzlichen Substanzen können über die Östrogen-Rezeptoren der Hautzellen eine Wirkung auslösen. Pigmentflecken schlägt man mit aufhellenden Seren in die Flucht. Wichtig: regelmässig anwenden!

Pflege

Der Mythos: Pflege für reife Haut bedeutete lange fetthaltige, «reichhaltigen» Produkte. Reife Haut verträgt aber zwar Fette meist gut, braucht in erster Linie aber wasserbindende Substanzen. Gerne auf Skincare setzen, die mit Ceramiden angereichert ist, um die Barriere Ihrer Haut zu stärken. Und ganz klar: Niemals, ja gar niemals den Sonnenschutz vergessen!

Von Style am 29. Oktober 2021 - 18:00 Uhr
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