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Der Schritt zum Schnitt

Ein Pony soll her? 5 Dinge, die ihr wissen solltet

Die beste Freundin wird befördert, eure Chefin holt sich einen Hund, die Bäume wechseln ihre Farbe. Nur logisch also, wollt ihr ebenfalls eine Veränderung. Wenn Beförderung und Hund gerade nicht drin liegen, bieten sich zum Beispiel ein paar Stirnfransen an – vorausgesetzt, ihr beachtet diese fünf Dinge.

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Das Vorbild mit dem Traum-Pony kommt aus Dänemark und heisst Jeanette Friis Madsen. 

Getty Images

Irgendwie ist es jedes Jahr das Gleiche: Kaum steht der Herbst vor der Tür, fühlen wir uns, als wäre die einzig logische Konsequenz jetzt und sofort zum Coiffeur zu rennen, einmal laut «einen Pony, bitte!» zu rufen und sich danach zu einem romantischen Pärli-Spaziergang durch buntes Laub aufzumachen. Dass dazu vielleicht der Partner fehlt, es draussen in Strömen regnet oder die Windgeschwindigkeit es unmöglich macht, auch nur einen einzigen geraden Schritt zu machen: vollkommen egal. Es ist Herbst und es muss Veränderung her. Wir verstehen das, wirklich. Wir waren auch schon in dieser Situation. Und genau deshalb möchten wir euch fünf Fakten mit auf den Weg geben, die ihr kennen solltet, bevor ihr den Schritt zum Pony wagt. 

1. Übereifrigkeit wird bestraft

Ihr seid beim Coiffeur mehr so der Typ «ganz oder gar nicht»? Beim Ponyschnitt heisst es trotzdem: unbedingt zügeln! Wer gleich den Mini-Fringe à la Dominique Rinderknecht wagt, ohne vorher kurz einen Stopp bei der langen Variante einzulegen, könnte die persönliche Lieblings-Pony-Länge verpassen. Gerade wenn ihr First-Timer seid, raten wir deshalb unbedingt, wirklich einen Termin in einem echten Friseur-Salon zu machen. Und nein, 35 Youtube-Videos darüber zu schauen, wie man gaaanz leicht selbst Hand anlegt, verwandelt euer Badezimmer nicht in das neue Trend-Haarstudio. Wer sich mit seinem Style hingegen sicher ist, dem könnte dieses Video helfen. 

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2. Die Gesichtsform gibt den Ausschlag

Prinzipiell ist es natürlich so, dass ihr jede Ponyform rocken könnt, die ihr euch wünscht. Mit der richtigen Einstellung – kein Problem. Wer sich trotzdem ein bisschen Hilfestellung wünscht: Längliche Gesichter fahren gut mit kompakten, geraden Fransen, die bis zu den Brauen reichen. Eine runde Gesichtsform profitiert von einem schrägen Pony. Fransige, längere Varianten stehen vor allem eckigen Gesichtern und herzförmige Typen sehen mit einem vollen, runden Pony, der zu den Seiten hin länger wird, umwerfend aus.

3. Ein Pony macht Arbeit

Eines, das nach Heu und Striegel-Einheiten verlangt genauso wie unsere neue Wunsch-Frisur für den Herbst. Denn direkt Out-of-Bed schnell ins Office rennen ist mit Stirnfransen Vergangenheit. Das morgendliche Styling ist obligatorisch und wenn der Pony partout nicht liegen will, hilft manchmal nichts anderes als eine Mini-Wäsche (oder ein Haarreif). Pro-Tipp bevor es zu spät ist: Wer bisher weder Haartrockner noch Glätteisen besitzt, sollte nach dem Coiffeur auch noch dem Elektromarkt einen Besuch abstatten – sicher ist sicher. 

4. Eure neue Frisur muss sich erst einliegen

Die Fringe-Expertin unserer Redaktion verrät: Am Anfang werdet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit unzufrieden mit dem Pony sein. Was der Coiffeur vielleicht noch hinbiegen kann, wird euch nicht unbedingt beim ersten Versuch gelingen – vor allem, weil sich euer Haar erst daran gewöhnen muss, dass es jetzt kurz ist, und nicht mehr durch sein Eigengewicht nach unten gezogen wird. Gebt euch und ihm ein bisschen Zeit, zueinander zu finden und euer neues, jetzt mit Fransen verziertes Selbst lieben zu lernen.

5. Rauswachsen lassen nervt

Es ist ein No-Brainer, aber wir wissen, wie schwer es sein kann, logisch zu denken, wenn man AUF DER STELLE eine Veränderung will: Haare schneiden geht rasend schnell, Haare wachsen lassen dauert eine ganze Weile. Das gilt auch, falls unser Pony mal wieder weg soll. Bedenkt das, wenn ihr euch gerade mit eurer besseren Hälfte gestritten habt, die Schachtel Pralinen nicht auf Anhieb geholfen hat, um sich besser zu fühlen und nun stattdessen eine neue Frisur her soll. Ist der Fransen-Plan im klaren Kopf entstanden, sollte euch die Wartezeit bis zum erneuten, ponylosen Dasein aber nicht vom Ursprungsplan abhalten. Ist es mal so weit, dass die Fransen weg sollen, kann schliesslich der Coiffeur helfen. Er schneidet sie so, dass sie mit wenig Aufwand an die Resthaare angelegt werden können. Und dann gibt es da ja noch Haarreifen, Spangen und Clips. Frei nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. 

Von Malin Mueller am 23.10.2019
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