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Eklig oder sinnvoll?

So hygienisch sind wiederverwendbare Wattestäbchen wirklich

Praktisch und umweltschonend: Nachdem wiederverwendbare Abschminkpads immer mehr den Weg in unser Badezimmer geschafft haben, gibt es nun auch Wattestäbchen als Zero-Waste-Produkt. Doch sind die wirklich hygienisch und taugen sie gleich viel wie herkömmliche Q-Tips?

Wattestäbchen

Vor fast 100 Jahren kamen die ersten Q-Tips auf den Markt. Nun macht ihnen ein deutlich umweltfreundlicheres Produkt mächtig Konkurrenz.

Getty Images/EyeEm

Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach, seine Müllmenge im Alltag zu reduzieren. In der Kosmetik hat sich hingegen in den letzten Jahren so einiges getan. Wiederverwendbare Abschminktücher haben sich neben unseren Wegwerf-Wattepads längst etabliert und auch sogenannte Menstruationstassen haben Tampons und Binden mächtig Konkurrenz gemacht. Damit spart man nicht nur viel Müll, sondern tut auch der Umwelt was Gutes.

Bitte richtig reinigen!

Unter den Zero-Waste-Produkten gibt es nun einen weiteren Neuling. Hergestellt aus Silikon und Nylon sind wiederverwendbare Wattestäbchen die ökologische Alternative zum klassischen Q-Tip, das oft als Einwegprodukt verwendet wird und dann als Abfallprodukt in den Seen oder Ozeanen landen. Doch ist das Ganze auch hygienisch? Schliesslich kann man die Stäbchen ja nicht wie die wiederverwendbaren Wattepads einfach in die Waschmaschine schmeissen.

Die Antwort ist ja! Es sei denn, man reinigt sie richtig. Ein einfaches Abspülen unter dem Wasserhahn reicht da nicht. Verwendet für die Reinigung eures Wattestäbchens bitte immer warmes Wasser und Seife, um auch alle Bakterien gründlich zu entfernen. Dann können die umweltfreundlichen Stäbchen bis zu 1000 mal verwendet werden.

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Einziger Nachteil: Da die Wattestäbchen aus Kunststoff hergestellt sind, können sie im Gegensatz zu herkömmlichen Q-Tips nach dem Haarewaschen das Wasser in den Ohren nicht richtig aufsagen. Auch Mascara-Ausrutscher und andere Make-up-Patzer sind nur schwer damit zu korrigieren. Da müssen wir dann doch wieder zu einem Taschentuch oder eben Abschminktüchern greifen.

Von Nadine Schrick am 30.11.2020
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