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Bye bye Mini-Bags

Taschen dürfen endlich wieder Taschen sein

Nachdem unsere Handtaschen von Saison zu Saison immer weiter schrumpften, werden sie nun endlich wieder ihrem Zweck gerecht.

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Marni SS20

Getty Images for Marni

Haben die Designer wohl selbst gemerkt, dass ihre Tetris-Expertise einfach nicht ausreicht oder können sie die Taschen schlichtweg schnitttechnisch nicht noch weiter schrumpfen? Denn wenn wir uns die Spring/Summer 2020 Accessoires so anschauen, fällt auf, dass da an den Handgelenken der Models rein gar nichts mehr mini ist. 

Statt Micro-Täschlein à la Jacquemus baumelten diesen September hauptsächlich Shopper, Weekender oder Clasps Bags über den Runway. Warum von einem Extrem ins andere? Wir sind uns sicher: Es muss an der Sehnsucht nach Stauraum liegen. Während sich zu der Micro-Bag stets noch eine Tragetasche dazu gesellen musste (wir sprechen aus Büro-interner Erfahrung), haben die Trinkflasche, Bürste und Portemonnaie in Zukunft tatsächlich wieder genügend Platz in der Tasche an sich. Um genau zu sein, könnten wir ab sofort sogar zehn Flaschen auf einmal mitnehmen. Wahlweise passt auch die Garderobe für einen Kurztrip ins Gepäckstück – pardon, die It-Bag.

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So, der Wunsch nach Stauraum wurde uns also endlich erfüllt. Nun gilt allerdings folgendes Problem zu beachten: Packen wir uns zu viel Gewicht auf Schultern/Arm/Handgelenk, dürfen wir uns über Gelenkbeschwerden freuen. Natürlich haben wir aber schon eine Lösung parat: Welches Maximalgewicht ihr euch jeweils umhängen könnt, ohne böse Folgen erwarten zu müssen, könnt ihr nämlich ausrechnen. Mit dieser einfachen Formel

Von Denise Kühn am 04.10.2019
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