Sie purzeln vom apokalyptischen Albtraum-Thron vermehrt in unsere Warenkörbe, weil man sie inzwischen so gut wie überall trägt: Gesichtsmasken aus Stoff, die nicht nur uns und andere schützen, sondern auch den oft so panischen Augen gut tun. Mit diesen hübschen Masken lächelt man ohne wunde Ohren und Druckstellen an den Wangen beim Blick in den Spiegel – auch, wenn das kein Mensch sieht.
Sanikai
Eine Orgie im Gesicht – wer träumt nicht davon? Dank der nachhaltig in der Schweiz gefertigten Maske von Sanikai reiben sich nackte Körper an meiner Nase und kuscheln sich aufgrund flexibler Seitennähte, die sich der Physiognomie entsprechend zuziehen, ganz smooth um meinen Kiefer. Neben oralen Freuden serviert Creative Director Sanaz Wasser abstrakte Blumenmeere und schlichte Modelle in gedeckten Farben.
Linda Leitner, Leitung Mode
Zign
Sie sind herrlich schlicht und schmiegen sich gefühlt hermetisch um Mund, Nase und Kinn. Die Stoffmasken von Zign aus nachhaltig angebauter Baumwolle liegen inzwischen zuhauf bei mir im Schrank, praktischer 5er-Sets sei Dank.
Wer mag, schiebt in den eingenähten Schlitz einen Filter (müssen separat gekauft werden) für mehr Sicherheit. Ansonsten: Wie gehabt bei 60° waschen. Jetzt müsst ihr euch nur noch zwischen Schwarz und Dunkelblau entscheiden – oder wie ich einfach beide Farben bestellen.
Laura Scholz, Co-Leitung Lifestyle
Textilwerkstatt der Roten Fabrik
Ich persönlich habe eine Maske mit Frida Kahlo drauf. Ich mag diese Masken sehr gerne, weil sie aussergewöhnlich sind und Farbe in den tristen Corona-Alltag bringen. Zudem sitzen sie meiner Meinung nach echt gut, ich bekomme problemlos Luft damit und sie sind total bequem zu tragen. Ein weiterer Pluspunkt für mich war, dass sie lokal hergestellt werden und ich somit eine junge Künstlerin unterstützen kann.
Edita Dizdar, Redaktorin Aktuelles
Silkkin
Sehr edle Masken aus Mulberry-Seide. Sie sind waschbar und es gibt sie in diverse Grössen, so dass jeder eine passende findet.
Patricia Heller, Leiterin GaultMillau-Channel & Events
Vistaprint
«Lieblingsmaske» find ich etwas übertrieben, denn gerne trag ich sie nicht. Aber was muss, das muss. Und wenns hilft, das Leben einigermassen normal führen zu können, so ist sie mir dienlich. Wichtig war mir bei der Maskenwahl, dass sie bequem zu tragen ist, einfach zu waschen (ohne das Gefummel mit Wechselfiltern) und idealerweise noch gut verstellbare Ohrbändel hat. Ab einer gewissen Tragedauer hat man wohl bei allen Masken die Masoala-Halle in klein auf dem Gesicht, das lässt sich kaum vermeiden. Drum werte ich das bei der Maske mal nicht als negativ. Für Freunde des Verspielten kann man aus vielen Designs auswählen oder auch selbst was gestalten.
Dominik Koch, Grafik al Dente & Technische Leitung
Pinke Einwegmasken
Da ich nach wie vor ins Training gehe und dort Maskenpflicht herrscht, habe ich mich von den dicken und durchaus weniger atmungsaktiven Stoffmasken distanziert. Stattdessen benutze ich wieder Einwegmasken – in Pink. Da drunter kann ich prima schnaufen und trotzdem ist es nicht die 08/15-Variante in Blau-Weiss. Und übrigens: Es gibt auch noch ganz viele andere Farben.
Lara Zehnder, Volontärin
Weisse Baumwollmaske
«Diese Maske sieht aus, als würdest du die Pandemie mit einer Binde im Gesicht ausharren», meinte ein Redaktionskollege. Ich finde die Binde schlicht und vor allem wunderbar angenehm auf der Haut. Deshalb: streite ich weiter über Geschmack und bleibe dem weissen Stofffetzen treu.
Vanessa Vodermayer, Volontärin