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Man Crush Monday

Für immer verliebt in Leonardo DiCaprio

Es mag nach einem Klischee klingen, aber ja, ich bin Leonardo-DiCaprio-Fan. Und zwar nicht (nur), weil er 1998 Rose den Platz auf der Tür überliess …

Leonardo DiCaprio

Schnittig wie eh und je: Leo an der «Once Upon a Time in Hollywood»-Premiere.

Getty Images

Kommt mir jetzt nicht mit «Modelizer» oder notorischer Junggeselle. Es gibt nämlich eine Liebe, die in Leos Herzen millionenfach heisser und beständiger lodert als die zu hübschen Frauen Anfang 20. Der DiCaprio, der liebt unseren Planeten. So richtig mit Haut und Haaren und jeder Faser seines oscar-prämierten Körpers. Und das nicht erst seit es hip ist, sich für Nachhaltigkeit, Fairtrade-Krams und Klimaschutz einzusetzen. Leo macht das schon seit 1998. Da gründete der 24-jährige «Titanic»-Passagier die «Leonardo DiCaprio Foundation», mit der er seither für Umweltschutz und gegen die globale Erwärmung kämpft. Er produziert Dokus, hält Reden, lässt kraftstoffsparende Autos bauen, ernährt sich vegetarisch, setzt sich für den Schutz bedrohter Tierarten ein und spendete kürzlich 5 Millionen US-Dollar, um die Regenwaldbrände im Amazonas zu stoppen. Nebenher schöne Frauen küssen? Soll er doch.

Ausserdem, und jetzt wirds kurz oberflächlich, trug niemals wieder jemand so stilsicher ein Hawaiihemd wie Leo 1996 als Romeo und «Leonardo Aggressively Enjoying his Summer» ist vielleicht meine liebste Schlagzeile aller Zeiten. Sein dazugehöriger Super-Soaker-Fight jedes Jahr wieder Sommer-Goals. 

Leonardo di Caprio

Romeo, oh Romeo … Hawaiihemd-Liebe 3000!

Dukas

And the Oscar goes to …

Obwohl all das Umwelt- und Tierschutzengagement schon nach Fulltime-Job klingt, ist DiCaprio ja eigentlich nur Teilzeit-Aktivist. Die anderen 50% seiner Zeit verbringt er an Filmsets, spielte schon in jungen Jahren Robert De Niro («This Boy’s Life») und Johnny Depp («Gilvert Grape») an die Wand, manövrierte sich spätestens mit «Titanic» in unsere wummernden Teenie-Herzen, dealte mit Blutdiamanten und brachte mit «Inception» unsere ganze Welt durcheinander. Oscar-verdächtig war jede einzelne seiner 34 Kinorollen, eine Nominierung gabs allerdings nur für sechs davon. Und den tatsächlichen Preis? Endlich 2016 für seinen brachialen Hugh Glass in «The Revenant». 

Wers noch nicht gesehen hat, schaut am besten auf der Stelle «Once Upon a Time in Hollywood» (Brad Pitt ist auch mit von der Partie) und den Dokfilm «Ice on Fire». Danach warten drei weitere Filme und eine Serie am DiCaprio-Horizont auf uns. Die Wartezeit lässt sich am besten mit Oldies but Goldies überbrücken. Oder wann habt ihr zum letzten Mal «The Departed» oder «Shutter Island» gesehen? Eben. 

Von Laura Scholz am 30. September 2019