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Frisch und erholt ins neue Jahr

So detoxt die Style-Redaktion

Der Januar ist klassischerweise der Monat der guten Vorsätze, der neuen Anfänge – und des Detoxens. Das gilt auch für die Style-Redaktion. Worauf wir im neuen Jahr so verzichten wollen? Bitte sehr: 

So detoxed die Style Redaktion
Von der Saftkur bis zum Netflix-Entzug – im Januar wird gedetoxt.  Getty Images

Faulheits-Detox

Weil das Online-Team dazu neigt, vom Schreibtisch aus direkt ins Bett zu plumpsen, haben wir uns jetzt eine dreimonatige Sport-Challenge auferlegt. Während dieses Zeitraums trainieren wir wie wild ebenso wilde Sportarten: Disco-CyclingFolterbank-PilatesSäcke verdreschen und Wüsten-Yoga. Natürlich dokumentieren wir das. Ihr könnt uns dabei überwachen. Bald hier auf Style und in unserem Insta-Universum!
Linda Leitner, Online Editor

Weniger Social Media

Zweifellos: Ich unterliege einer Instagram-Sucht! Ganz schwach werde ich kurz vor dem Einschlafen. Bis tief in die Nacht scrollt mein Finger noch durch das unendliche Insta-Universum und verteilt Likes. Um den Social-Media-Konsum zu reduzieren, erhalten nun ausschliesslich spannende Lektüren einen Platz auf meinem Nachttisch (das Handy bleibt unerreichbar vom Bett aus) – eine Aufgabe, der auch Digital-Detox-Anfänger gewachsen sein sollten.
Vanessa Vodermayer, Style Weekly Praktikantin

Skin-Detox

Ich habe mir auf meiner Asien-Reise aus Bangkok eine japanische (!) Seife mit Lava-Erde gekauft, hübsch konisch verpackt in Vulkan-Form. Das vollmundige Versprechen auf der Verpackung: Die Lava wasche allerlei Schad- und Giftstoffe, die sich auf und unter der Haut so ansammeln, einfach raus. Ich glaube das gern – und schrubbe mich nun täglich unter der Dusche porentief rein. Ansonsten halte ich ein heiteres Gemüt und gute Laune für das beste Detox!
Anita Lehmeier, Senior Textchefin

Reboot

Kein Checken von Mails, kein Gehör für das Klingeln des Telefons und keine kreisenden Gedanken darüber, was noch alles auf der To Do-Liste steht. Die Oase für mein Digital-Detox und gegen mein Schweizerisches Pflichtbewusstsein ist «the Face». Hier kriege ich Wellness in Form eines wohltuendes Dermalogica Beauty-Treatments, bestehend aus einer besänftigenden Massage, entspannender Musik und einer wärmenden und stressreduzierenden Miran-Decke – Reboot at it’s best.
Susanne Märki, Bildredaktion

Kleiderschrank-Detox

Mein Kleiderzimmer gleicht derzeit wirklich einem riesigen Chaos. Seitdem meine Kleiderstangen aus der Wand gerissen sind (ja, richtig gehört, so viele Klamotten hingen dort nämlich), weiss ich nicht so recht, wohin mit all dem Zeug. Der neue Kleiderschrank bringt hoffentlich wieder etwas Ordnung in das Ganze. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, auch dieses Jahr wieder mehr darauf zu achten, was ich kaufe. Ganz nach dem Motto: Buy less, choose well. Meinen Freund wird es freuen, der hätte nämlich gern seine Hälfte des Zimmers zurück …
Denise Kühn, Junior Editor Online

People-Detox

Es klingt radikal, aber: Dieses Jahr mache ich People-Detox. Das heisst natürlich nicht, dass ich meine Freunde aus meinem Leben streiche. Dafür flüchtige Bekannte, die nur meckern, Kindheitskollegen, die mich nicht verstehen und alle anderen Kontakte, die mir nicht ausschliesslich guttun. Achja, und beim Faulheits-Detox von Linda hänge ich als Online-Team-Mitglied auch mit drin. 2019 startet also hoffentlich ebenso fit wie fröhlich.
Malin Mueller, Online Editor

Chaos-Detox

Ich bin umgezogen und habe meinen Hang zur Unordnung nicht mitgenommen. Zumindest rede ich mir das hartnäckig ein, während ich jeden Tag das Bett mache, die Schere Marie-Kondo-mässig gleich wieder an ihren Platz zurücklege und Kleider, die ich nach dem morgendlichen Anprobieren doch nicht anziehe, nicht einfach aufs (gemachte) Bett schmeisse. So far so good.
Carla Reinhard, Beauty Editor

Saft-Kur

Vor zwei Jahren hab ich eine Holunder-Saftkur gemacht. Das heisst, ich habe während einer Woche nur Holundersaft und Wasser zu mir genommen. Ich habe nichts gegessen. Nichts! Schon der Gedanke daran macht mich wieder leicht aggressiv. Was geschah: Ich dachte eine Woche lang durchgängig an Essen, roch im Büro überall Hühnchen und war ständig genervt – anstrengend. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich fit, immerhin blieb das tägliche Foodkoma nach dem Mittagessen aus. Mein Fazit: Eine Saftkur kann schon mal gut sein zum Entschlacken, ist aber definitiv nichts für mich.
Pauline Broccard, Redaktorin

Serien-Detox

Was bisher geschah: ernsthaftes Problem? Nein, nein. Ein bisschen bedenklich finde ich meine zügellose Vorfreude auf das «aufs Sofa schmeissen und endlich die nächste Folge starten» manchmal trotzdem. Und ganz ehrlich, bei dieser einen, nächsten Folge bleibt es ja dann doch … ähem, eher selten. Binge Watchen ist einfach zu schön. Und einfach. Und praktisch. Wieso tage-, ja wochenlang hinauszögern, was ich noch am selben Abend erfahren kann?
Up next: Genauso habe ich mich bisher für die Serien-Marathons gerechtfertigt. Irgendwie spricht da dann eben doch der Suchti. Das wird jetzt anders! Weniger Streams, mehr Real-Life-Entertainment, mehr Sport (siehe Linda). Stay tuned …
Laura Scholz, stv. Leitung Online

Beauty-Detox

Stundenlanges Duschen, Pflegen und Eincremen – seit Jahren für mich ein unverzichtbares Ritual. Da die «Mein Bad ist mein Spa»-Momente leider einen notorischen Zuspätkommer aus mir gemacht haben, hilft nur noch drastisches Reduzieren jeglicher Beautyroutine-Steps. Und siehe da: So pünktlich und entspannt wie in diesem Januar war ich schon lange nicht mehr.
Carolina Lermann, Style Weekly Editor

Von Malin Mueller am 18. Januar 2019