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  4. Einzimmerwohnung einrichten: So wirkt die kleine Wohnung grösser

Problemzone Einzimmerwohnung

Wie richtet man ein winziges Studio praktisch ein?

Vom Bett zum Sofa sinds höchstens zwei Meter. Von da aus zum Esstisch maximal vier. Fragt besser gar nicht, wie nah der Herd ist. Wenn dazwischen keine Türen sind, ja dann... wirds eng. Aber wie schafft man es, dass die Einzimmerwohnung, dieser eine Raum für alles, möglichst gross wirkt? Es gibt Tricks.

einzimmerwohnung

Das ist ein Loft. Oder ein Studio. Oder eine Einzimmerwohnung. Wie auch immer – hier ist nicht nur alles unter einem Dach, sondern auch in einem Raum.

Getty Images/amana images RF

First things first

Hockt die Küche wie ein dicker, funktionaler Mitbewohner mit im Wohn- und Schlafraum? Oder trennt sie das Zimmer als Küchenzeile? Gibt es eine kleine gemütliche Höhle fürs Bett, eine Schlafnische? Jetzt mal ganz von vorne: Der Grundriss spielt beim Einrichten eine grosse Rolle. Sich einen zu zeichnen, ist optimal, um kleine Wohnungen richtig einzurichten. Türen, Fenster und Heizungen nicht vergessen – die sind wichtig für den Überblick. Dann können Wohnbereiche aufgeteilt werden: Schlafen, Essen, Kochen Relaxen, Arbeiten. Denn der Struggle ist real, man tut all das auf wenig Raum – in eben nur dem einen. Also los:

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Erstmal strukturieren, bitte

Wie gesagt: klare Bereiche, quasi kleine Inseln schaffen, ist wichtig. Dazwischen Freiraum zu lassen auch. Ein Beispiel: das Bett mit Nachttisch und Lampe und einem Teppich davor. Ein anderer Bereich könnte das Sofa mit Stehleuchte und Beistelltisch sein. Die fehlenden Türen dürfen Paravents, ein Vorhang, ein Regal oder Pflanzen ersetzen, um den Raum optisch zu gliedern.

Achtung, Staugefahr

Wo wenig Platz ist, muss Platz geschaffen werden. Es geht also darum, die vorhandene Fläche sinnvoll zu nutzen. Trick 17: hohe Regale und Schränke oder ein Hochbett. Unter Letzteres kann man nämlich so einiges zimmern. Das Home Office oder die Sofa-Ecke vielleicht. Bettkästen verschwinden unter dem Bett und fressen Kleinkram oder Decken. Ausserdem toll: eine klappbare Sitzbank oder ein bauchiger Pouf.

Multifunktionaliät ist alles

Möbel müssen nicht unbedingt klein sein, sie müssen einfach was können: Ist der Raum so winzig, dass Bett und Couch nicht gemeinsam Platz haben, ist ein Schlafsofa die optimale Lösung. Am besten mit Bettkasten für Bettdecke und Kissen – zum Verstecken tagsüber. Ausklappbare Tische passen sich ebenfalls allem an: zum Essen, als Arbeitsplatz und wenn Besuch da ist, werden sie ausgefahren. Ansonsten wohnen sie flach an der Wand. Alternativ tun es Beistelltische mit Stauraum auf Rollen. Flexibler geht kaum.

Ruhige Farben

Helle Nuancen, was Möbel, Wandfarben, Textilien oder Accessoires angeht, und viel Tageslicht lassen den Raum luftiger wirken. Harmonie entsteht, wenn die Farben gut aufeinander abgestimmt sind. Erdtöne beruhigen ebenso wie Pastellfarben oder zarte Blau- oder Grüntöne.

Spiegelkabinett

Fake it till you make it – hier ist tricksen ausdrücklich erlaubt. Damit alles etwas grösser wirkt, hilft es, Spiegel clever zu platzieren. Denn die vergrössern den Raum optisch, weil er ihn/sie und das Tageslicht reflektiert. Oh, hi!

Von Style am 19. November 2021 - 18:00 Uhr
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