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Wie selbst gemacht

Tassen im DIY-Look erobern unsere Kaffeepause

Kennt ihr den Spruch «gut geklaut ist besser als schlecht selbst gemacht»? Lasst uns geklaut durch gekauft ersetzen und voilà! Schon steht auch auf eurem Zmorge- oder Znüni-Tisch der Keramik-Trend der Stunde.

Keramiktassen

Es ist angerichtet.

Instagram /theclayplay

Marschiert ihr morgens aus dem Bad schnurstracks auf die Kaffeemaschine zu? Zelebriert ihr gern eine ausgedehnte Kaffeepause am Vor- und/oder Nachmittag? Gibt es für euch am Wochenende nichts Schöneres, als ausgedehnt zu frühstücken? Dann spielen grosse Becher und Tassen, in die jede Menge frischer, heisser Kaffee hineinpasst, wahrscheinlich eine recht prominente Rolle in eurem Küchenschrank. 

Neuerdings dürfen die gerne kunterbunt sein und am liebsten komplett selbst geklöppelt aussehen. Das jedenfalls suggerieren uns auf Instagram jede Menge Influencer und kleine Shops, die mit Keramik im DIY-Design nur so um sich werfen. Nur virtuell versteht sich. Denn es herrscht Bruchgefahr. Die fragilen Becher sind krumm und schief, irgendwie wobbelig und lassen uns in den meisten Fällen sogar an ihrer Fähigkeit zweifeln, ohne fremde Hilfe aufrecht auf dem Tisch zu stehen. Genau das macht die Trend-Becher aber so charmant. Ebenso wie die zuckrigen Farben und kindlichen Muster, mit denen sie scheinbar blindlings angepinselt werden.

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Wer jetzt angefixt ist und meint, das könne er auch – Soft-Ton, der sogar im heimischen Backofen trocknet, gibt es in jedem Baumarkt eures Vertrauens. Das Schöne ist ja: Eure Tassen müssen nicht perfekt werden. Sollen es nicht mal. Jede Delle, jede Macke spielt uns bei diesem Heimwerker-Projekt in die Karten. 
Wer trotzdem lieber den anderen das Kneten, Formen, Pinseln und Gestalten überlässt, der wird in jedem gut sortierten Interior-Onlineshop oder direkt auf Instagram oder Etsy fündig. Alles, was ihr dann für den DIY-Look noch tun müsst, ist den Lieblings-Becher nach Hause bestellen. Das kriegen wir gerade noch hin, oder?

Für kreative Selbst-Shopper:

Von sll am 02.04.2021
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© 2021 Schweizer Illustrierte
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