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Diese 4 Lebensmittel haben im Ofen nichts verloren

Karotten, Kürbis und Kohl – zur Zeit werfen wir wieder wie wild geschnippltes Saisongemüse in den Ofen. Im Grunde kann man sich da ja alles knackig backen. Oder? Welchen Braten ihr euch keinesfalls in die Röhre schieben solltet, erfahrt ihr hier. Bestimmte Lebensmittel müssen nämlich draussen bleiben.

Preparing Pumpkins for Roasting in the Oven

Ob der Kürbis im Ofen Hausverbot hat? Lest weiter!

Getty Images

Wir wollen keine Spielverderber sein, aber wir sind jetzt sowas wie der Ernährungs-Türsteher. Die Security für den heissesten Club der Küche. Im Ofen nämlich – da wo das Licht schummrig ist und die Temperaturen hoch sind – hat nicht jeder was zu suchen. Auf der Tanzfläche tummelt sich meist Verschiedenstes: Vom krossen Gemüse bis hin zur sexy Lasagne brutzelt und zappelt auf dem Blech so einiges. Dennoch herrscht eine strenge Einlasspolitik. Und diese vier Lebensmittel dürfen (eigentlich) nicht rein – wir schauen gemeinsam in die Röhre:

Geschmackseinbussen bei Gefrorenem

Das eingefrorene Poulet oder Essensreste wie den cremigen Auflauf aus dem Gefrierfach direkt in den Ofen verfrachten? Schwierig. Da lohnt sich vorm Erwärmen der Umweg übers Auftauen. Sonst riskiert man ein fades und trockenes Endergebnis. Geduld zahlt sich eben immer aus.

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Explosionsgefahr bei Eiern

Ja, es soll Leute geben, die das Frühstücksei einfach auf den Rost kullern lassen. Und theoretisch funktioniert das auch. Fakt ist: Ab einer Temperatur von 62 Grad beginnt das Eiweiss zu stocken. Im Ofen dauert das Ganze aber dezent länger als ganz klassisch im Topf mit kochendem Wasser. Bei 200 Grad braucht das Ei rund neun bis zwölf Minuten. Und jetzt gut zuhören! Unbedingt einen Wecker stellen, denn: Nach etwa 20 Minuten kann es zu einer Wasserdampf-Explosion kommen. Das ist nicht gefährlich, aber unter Umständen eine Riesen-Sauerei.

Knusperverlust bei Paniertem

Generell gilt: Backen ist nicht gleich Frittieren. Das Ergebnis ist nicht bei allen Lebensmitteln das gleiche. Wer also ein richtiges Schnitzel oder fantastische Chicken Nuggets will, der sollte seine Ware besser frittieren oder braten. Zum Warmhalten darf sich Paniertes natürlich sehr gerne in den Ofen kuscheln. Ganz wunderbar funktioniert so ein Ofen-Saunagang allerdings für Gemüse.

Traurig für Nahrung, die gegart werden muss

Es war einmal der Brokkoli ...  Soll der als Beilage schön zart, saftig und knall-grün auf dem Teller landen, braucht er den Wasserdampf, der beim Garen entsteht. Da kann der Ofen nicht mithalten. Macht man Brokkoli dort, wird er knusprig. Je nachdem, wie man sich die Konsistenz wünscht, sollte man gewissen Lebensmitteln das gute alte Wasserbad nicht vorenthalten.

Habt ihr Tipps, was sich besonders gut im Ofen zaubern lässt? Oder sind euch schon mal traurige Malheurs passiert? Erzählt uns eure Food-Stories!

Von lei am 24.10.2020
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