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Das Problem an der Wurzel packen

5 Fehler bei der Zubereitung von Ingwertee

Nähern sich die Temperaturen der Null-Grad-Grenze, gluschtet es uns wieder nach herzhaften Suppen und würzigen Tees. Der Allzeitfavorit unter den Aromen: Ingwer, der zugleich ein beliebtes Hausmittel bei Erkältungssymptomen ist. Doch Vorsicht, diese 5 Fehler sollten wir beim Zubereiten vermeiden.

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Shutterstock/Pixel-Shot

Die scharfe Wurzel schmeckt nicht nur fein, sondern wirkt auch schleimlösend. 

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Der Winter ist gekommen, um die nächsten paar Monate zu bleiben. Damit wir der Kälte trotzen, halten wir unseren Körper mit wärmenden Tees bei Laune. Dabei steht frischer Ingwertee ganz oben auf unserer Liste, weil er sowohl lecker als auch schnell gemacht ist. Doch genauso schnell, wie wir ihn zubereiten, machen wir dabei auch typische Fehler, die die wohltuende und gesundheitliche Wirkung der gelben Wurzel zunichtemachen – der Teufel liegt im Detail.

1. Fehler: Nicht die ganze Ingwerwurzel verwenden

Egal, ob bei Gurken oder Pfirsichen, wir neigen bei Früchten oder Gemüse dazu, die Schale vor dem Verzehr zu entfernen. Ein Unding. Denn darin stecken besonders viele Inhaltsstoffe, die beim Schälen verloren gehen. Wer mag, kann unschöne Wurzelstellen mit einem Messer entfernen und die restliche Schale gründlich abwaschen. Es lohnt sich, in Bio-Qualität zu investieren.

2. Fehler: Je grösser, desto besser

Um Zeit zu sparen, schneiden viele Menschen die gelbe Wurzel in zu grosse Stücke. Dabei ist ausgerechnet bei diesem Zubereitungsschritt Geduld gefragt. Denn er ist entscheidend: Wird der Ingwer zu grob geschnitten, kann er seine Wirkung nicht vollständig entfalten. Besser ist es, ihn in dünne Scheiben zu schneiden, damit sich seine Scharfstoffe besser herauslösen und ihre Wirkung optimal im Wasser entfalten können. Ein weiterer Vorteil: Unser Tee hat einen intensiveren Geschmack.

3. Fehler: Nicht den richtigen Zeitpunkt abwarten

Wenn wir schon beim Schneiden sind: Vorschnippeln ist nicht! Im Gegenteil: Zerkleinern wir den Ingwer zu früh, gehen seine wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Im besten Fall sollten wir damit warten, bis das Wasser aufgekocht ist.

4. Fehler: Ungeduldig sein

Aus Zeitmangel neigen wir manchmal dazu, den Wasserkocher frühzeitig auszuschalten oder das Wasser kochend heiss in die Tasse zu giessen. Besser ist es, die perfekte Temperatur abzuwarten: Es sollte weder zu kalt noch zu heiss sein, damit sich die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle optimal entfalten können. Sprich: Das Wasser muss sieden. Wer es scharf mag, lässt die gelbe Knolle anschliessend zehn Minuten darin ziehen. Wem das zu stark ist, belässt es bei fünf Minuten.

5. Fehler: Angeschnittene Ingwerwurzeln in den Früchtekorb legen

Ist euch schon mal aufgefallen, dass angeschnittene Knollen schnell holzig werden? Sie sind dann nicht nur faserig, sondern haben auch ihre Inhaltsstoffe verloren. Stattdessen muss man eine angeschnittene Wurzel immer in feuchtes Küchenpapier einpacken und luftdicht in einem Gefrierbeutel oder einer Frischhaltefolie im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Auf diese Weise bleibt sie rund drei Wochen «frisch».
 

Von kiv am 8. Dezember 2022 - 16:00 Uhr