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Gesunde Verführung

Was sind die besten Zucker-Alternativen?

Wir sind uns wahrscheinlich alle einig: Etwas Süsse im Leben befriedigt den Gaumen und hebt die Laune – verzichten wollen wir deshalb nicht. Aber eine gesündere Option? Lassen wir uns gern auf der Zunge zergehen. Hier kommen sieben Alternativen zum weissen Kristallzucker.

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Machen die Datteln das Rennen? Wir werden es sehen.

Getty Images/Westend61

Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft – das ein oder andere Süssungsmittel habt ihr sicher schon mal irgendwo gehört und vielleicht sogar schon gekostet. Aber sind die (scheinbar) gesünderen Alternativen wirklich besser als Kristallzucker? Wir haben recherchiert und sieben Süssstoffe auf Herz und Nieren geprüft:

1. Agavendicksaft

Das flüssige Süssungsmittel wird aus der mexikanischen Agavenpflanze gewonnen und erinnert vom Aussehen her stark an Honig. Einen Pluspunkt bekommt Agavendicksaft für seine vielseitige Anwendung: Dank des neutralen Geschmacks verleiht die Zucker-Alternative jedem Gericht eine milde Süsse. Leider ist der Dicksaft aber sehr kalorienhaltig und deshalb nicht unbedingt gesünder als Zucker

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2. Honig

Nehmen wir die wohl bekannteste und vielleicht sogar beliebteste Zucker-Alternative unter die Lupe: Honig! Es ist ein natürliches Süssungsmittel und bringt gleich eine ganze Palette an Power-Wirkstoffen mit: Der Bienennektar enthält Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren und wirkt zudem antibakteriell und entzündungshemmend. Etwas Abzug gibt es für den hohen Zuckergehalt von 80 Prozent. Also schön in Massen geniessen, sonst meckern die Zähne!

3. Ahornsirup

... auch bekannt als das «flüssige Gold aus Kanada». Obwohl Ahornsirup ziemlich viel Zucker enthält, besitzt er im Gegensatz zu weissem Kristallzucker Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium. Er darf ohne schlechtes Gewissen hin und wieder im Müsli oder in Kombination mit Pancakes genossen werden. 

4. Dattelsirup

Dank der karamellartigen Süsse und einem Haufen gesunder Inhaltsstoffe sind Datteln vor allem in der veganen Küche die unangefochtenen Zucker-Helden: Reiner Dattelsirup besteht aus dem Konzentrat der Früchte und steckt voller Mineralstoffe. Eine Dattel enthält Magnesium, Kalium, Eisen, Folsäure und die Vitamine A und D – ein richtiges Energie-Paket!

5. Kokosblütenzucker

Obwohl der kristallisierte Blütensaft der Kokospalmen gerade sehr im Trend liegt und Eisen, Magnesium und Zink enthält, hat er fast genauso viele Kalorien wie normaler Zucker. Einen Pluspunkt gibt es aber für den tiefen glykämischen Index: Weil Kokosblütenzucker wenig Fructose enthält, lässt er den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen. 

6. Reissirup

In der asiatischen Küche hat diese Zucker-Alternative einen festen Platz. Der aus Reismehl und Wasser aufgekochte Sirup ist mild und enthält genau wie Kokosblütenzucker nur sehr wenig Fructose. Für alle, die sensibel auf Fruchtzucker reagieren, ist Reissirup deshalb das perfekte Süssungsmittel.

7. Birkenzucker (oder Xylit)

Früher hat man ihn tatsächlich aus der Rinde der Birke gewonnen, aber mittlerweile wird der Zucker häufig aus Getreide oder Mais hergestellt. Die Vorteile: Xylit enthält 40 Prozent weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker, beugt Karies vor und ist auch für Diabetiker geeignet.

Fazit

Unter den ganzen Zucker-Alternativen befinden sich einige vielversprechende Kandidaten. Unsere Favoriten sind: der Dattelsirup (weil natürliches Energie-Paket), der Birkenzucker (weil zahnschonend) und der Honig (weil heimisch und deshalb nachhaltig im Transport).

Welche Süsse spricht euch am meisten an? Und welche kennt ihr bereits? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Von Jana Giger am 20.08.2020
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