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Von wegen Dry January

Wünschen wir uns nicht alle mehr Sex in 2020?

Es ist wie mit allen guten Vorsätzen: Man muss durchhalten und sich Mühe geben. Von nix kommt bekanntlich nix. Also ran an den Speck und das Turngerät eurer Wahl.

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Instagram/purienne_

Einer der Vorsätze fürs neue Jahr: mehr Sex. 

Instagram/purienne_

Derzeit ist ja Sale und alles ist reduziert. Wie schön wäre es, wenn wir uns einfach eine Bomben-Sex-Flatrate bestellen könnten? Frei wählbar von «How to handle your own klasse Knallkörper» über «Mehr packendes Partner-Paaren» bis hin zu «Rasend viele, reizvolle Rendezvous-Reihen». Leider gibt es das nicht. Ausserdem ist im Leben selten was umsonst oder genau das nicht reduziert, was man gerne hätte. Einsatz ist gefragt. Aber apropos reduzieren – Sex kann so einiges wegzaubern. Stress, Menstruationskrämpfe oder Immunschwäche und natürlich lästige Triebe, die abgebaut werden wollen. Wie viele Partner man dabei hat, spielt eigentlich gar keine Rolle. Egal, ob mehrere, einen oder keinen – Hauptsache ist, wir haben in Zukunft ganz viel ganz guten, einvernehmlichen, gesunden Sex. Wie das geht? So:

Sex neu definieren
Wir können es nicht oft genug sagen: Penetration wird überbewertet. Eigentlich ist alles Sex, was einen zum Orgasmus (oder dessen Nähe) bringt. Da gibt es Oralsex, Handjobs jeglicher Art, Masturbation, alles mögliche mit Sextoys. Glaubt uns, sogar Füsse können eingesetzt werden. Alles kann, nichts muss. Die Betonung liegt auf «alles». Erweitert euren Begriffs-Horizont und schöpft aus den Vollen!

Ziele setzen
Klar, wer weiss, was er will (und mag), hat quasi schon gewonnen. Aber ein bisschen frischer Wind für ein stürmisches 2020 schadet nicht. Geistern da unausgelebte Fantasien im Hinterkopf rum? Der Gedanke ans andere Geschlecht fühlt sich gar nicht so falsch an? Die Idee eines Dreiers bringt das Blut in Wallung? Reizt euch Sexting? Gebt euch Zeit, diese Gedanken wandern zu lassen und sie allein oder mit dem Partner zu werten: Ist es ein Ja, ein Nein oder ein Vielleicht? Nur wer nach den Sternen (oder den Handschellen) greift, wird belohnt.

Sexy Time in den Kalender eintragen
Im Optimalfall überkommt es einen – wer für Sex also feste Termine braucht, ist arm dran. Besser als Arm ab, finden wir. Denn was extrem spiessig klingt, muss den Vibe ganz und gar nicht killen. Im Gegenteil. Wer sich eine oder zwei Stunden die Woche (gern auch mehr oder weniger) für Hitzewallungen reserviert, hat was, worauf er sich freuen kann. Macht man die Sache mit sich allein aus, können geplante Solo-Dates zur inspirierenden Selfcare-Routine werden.

Sich triggern lassen
Es soll ja Tage, Wochen und Monate geben, in denen man keine Lust hat. Ist ok, alles kein Problem. Wie bereits angesprochen, muss Sex nicht immer ein spontanes Ruck-Zuck-Verlangen sein, das aus dem Nichts kommt. Bock kann auch als Antwort auf etwas auftauchen, das wir gesehen, gelesen oder gespürt haben. Drum: Einfach mal mehr knutschen und kuscheln, dann kommt das Kribbeln garantiert wieder zurück! Sexy Filme oder erotische Literatur stimulieren ausserdem. Augen auf, wir kommen!

Gleitgel nicht unterschätzen
Damit flutschts garantiert: Gleitgel wirkt etwaigen Schmerzen oder Irritationen entgegen, egal ob man sich mit oder ohne Penetration vergnügt. Ausserdem verringert es das superstressige Risiko, dass das Kondom reisst. Die Sache sieht nach mehreren Runden aus? Mit Gleitgel laufen die alle glatt. Und hey, es fühlt sich einfach wahnsinnig gut an. Punkt, aus.

 

Von Style am 17. Januar 2020 - 17:09 Uhr