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Internationaler Tag des Schlafs

Besser und entspannter schlafen mit der 4-7-8-Methode

Lässt der Sandmann mal wieder auf sich warten? Die richtige Atemtechnik ist nicht nur beim Sport, sondern auch bei Schlafstörungen entscheidend. Die 4-7-8-Methode soll uns rasch ins Land der Träume schicken und für Entspannung sorgen.

Instagram/mirandakerr

Miranda Kerr weiss Bescheid: Der Lotussitz sorgt beim Meditieren für eine optimale Haltung. Für die 4-7-8-Methode ist er allerdings kein Muss.

Instagram/mirandakerr

Hand aufs Herz: Wann habt ihr zuletzt wie ein Murmeltier geschlafen? Dass uns zurzeit die Frühjahrsmüdigkeit mächtig zu schaffen macht, ist das eine. Dass wir aber trotz anhaltender Müdigkeit so schlecht schlafen, ist zum Mäusemelken. Schliesslich benötigen wir unseren Schönheitsschlaf, um uns am Morgen danach energiegeladen in den Alltag zu stürzen … Pustekuchen … Gut, dass die 4-7-8-Methode bei diesem Problem Abhilfe schaffen will. Die entspannende Atemtechnik basiert auf der alten yogischen Tradition des Pranayama, bei der sich alles um die richtige Atemregulierung dreht. Warum sie so wichtig ist, könnt ihr hier nachlesen.

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Wer hats erfunden

Die Methode wurde von Dr. Andrew Weil entwickelt. Der Alternativmediziner und Leiter der Fakultät für Naturheilkunde an der Arizona-Universität bezeichnet sie als ein «natürliches Beruhigungsmittel für unser Nervensystem». Ihren Namen hat die Technik dem Atemrhythmus zu verdanken. Die rhythmische Atmung, die mit dieser Methode einhergeht, soll das parasympathische Nervensystem (es ist für unseren Ruhe- und Verdauungsmodus zuständig) aktivieren und gleichzeitig das sympathische Nervensystem ausschalten, das Stressreaktion auslöst. Aus diesem Grund eignet sich «4-7-8» nicht nur bei Einschlafproblemen, sondern auch bei Angstzuständen, weil es eine entspannende und beruhigende Wirkung auf den Körper hat. 

Andrew Weils moderner Ansatz muss nicht zwingend im Lotussitz praktiziert werden. Unser Bürosessel oder das Bett tuts auch. Allerdings animiert uns Topmodel Gisele Bündchen auf Instagram dazu, es ihr gleichzutun. Schliesslich bietet er uns beim Meditieren die optimale, aufrechte Sitzhaltung.

So gehts

Als Erstes setzen oder legen wir uns hin und nehmen eine gerade Haltung ein. Jetzt atmen wir vier Sekunden lang durch die Nase ein.

Als Nächstes halten wir unseren Atmen sieben Sekunden lang an …

… und atmen anschliessend während acht Sekunden geräuschvoll mit einem «Whoosh» aus.

«Whoosh» und weg? Das ist relativ. Obwohl uns die Übung im Nu gelassener und entspannter macht, sollten wir zweimal täglich vier Wiederholungen durchführen. Je konsequenter wir dabei sind, desto besser. Die Technik ist am wirksamsten, wenn wir sie über einen längeren Zeitraum hinweg anwenden. Das sollte bei rund drei Minuten täglich, die wir dafür benötigen, durchaus machbar sein.

Nicht verzagen bei Nichtgelingen

Es gibt unzählige Atemtechniken. Probiert die aus, die für euch am stimmigsten ist. Denn nicht jede Methode ist die richtige für euch. Wenn sich eine Technik respektive die Art und Weise oder Dauer des Ein- und Ausatmen falsch anfühlt, probiert einfach eine andere aus. Zwingt euch zu nichts. Testet euch in diesem Fall ENTSPANNT von einer Methode zur nächsten durch. Whoosh.

Von kiv am 18. März 2022 - 09:00 Uhr
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