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Schädlich oder unbedenklich?

Das passiert, wenn wir kalkhaltiges Wasser trinken

Viel Wasser trinken ist gesund. Täglich sollten wir uns mindestens zwei Liter davon die Kehle runterschütten. Der Kalkgehalt im Leitungswasser wirft allerdings bei vielen Fragen auf, weshalb oft zu Mineralwasser aus der Flasche gegriffen wird. Aber sind Bedenken was unser «Hahnenwasser» angeht wirklich gerechtfertigt? Wir klären auf.

Unrecognizable woman pouring herself a glass of tap water from the kitchen sink

Von Ort zu Ort kann Leitungswasser anders schmecken. Aber sagt das auch etwas über die Qualität oder sogar darüber aus, wie gesund das Wasser ist?

Getty Images

Dass Wasser Kalk enthält, wird uns meistens dann bewusst, wenn wir wieder einmal lästige Ablagerungen im Bad oder der Küche wegschrubben müssen. Oder dann, wenn unser Leitungswasser einen «harten», kalkigen Geschmack hat. Dann greifen viele zum Mineralwasser aus dem Supermarkt. Das bedeutet aber auch Kisten schleppen und einen zusätzlichen Kostenpunkt auf der Einkaufsliste. Dabei könnte man doch einfach den heimischen Wasserhahn anzapfen. Aber ist das wirklich unbedenklich?

Don't worry, drink tap water! 

Die Antwort ist JA! Denn auch «hartes» Leitungswasser, das einen höheren Kalkgehalt aufweist, kann bedenkenlos getrunken werden. Dass Trinkwasser die Verkalkung der Arterien begünstigt und damit die Herzgefässe verstopft, ist ebenfalls ein Mythos. Im Gegenteil! Unser Trinkwasser enthält jede Menge Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalzium, die essenziell für unseren Organismus sind. Kalzium beispielsweise ist für unseren Knochen- und Zahnaufbau wichtig, während Magnesium eine grosse Rolle in der Muskel- und Knochengesundheit spielt. Damit der Konsum also problematisch würde, müssten wir täglich unglaubliche Mengen an Wasser trinken, was schier unmöglich ist.

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Okay, schädlich ist unser Hahnenwasser also nicht. Aber was kann man gegen den kalkigen Geschmack tun? Die Lösung heisst: Wasserfilter. Durch solche wird das Wasser «weicher» und der kalkige Geschmack verschwindet. Zudem können sich Aromen von Heissgetränken wie Tee oder Kaffee in «weichem» Wasser besser entfalten.

Diesen Einfluss hat «hartes» Wasser auf eure Haut und Haare

Gesundheitliche Bedenken brauchen wir auch beim Duschen nicht zu haben. Allerdings kann es sein, dass «hartes» Wasser eure Haare spröde und rau werden lässt und eure Haut austrocknet. Hier macht es Sinn, mit reichhaltigen und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten entgegenzuwirken.

Von Nadine Schrick am 24.01.2021
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