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Die Gräfin mausert sich zum Windsor-Liebling

6 Dinge, die Sophie zur Retterin der Royals machen

Wer bitte waren Kate und Meghan? Gräfin Sophie mausert sich immer mehr zur Retterin der Royals. Das Zeug dazu, das angeschlagene Image der Windsors aufzupolieren, hat sie zweifelsohne. Diese sechs Eigenschaften spielen ihr in die Karten.

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Strahlend: Gräfin Sophie von Wessex.

Getty Images

Am 19. Juni feiern Gräfin Sophie von Wessex, 55, und Prinz Edward, 56, ihren 21. Hochzeitstag. Das Paar lebt gemeinsam mit seinen Kindern Lady Louise, 16, und James, Viscount Severn, 12, eher zurückgezogen in einem Haus in Bagshot Park. Der Buckingham Palast ist rund 50 Kilometer entfernt – und damit auch die Probleme und Skandale, mit denen sich die Windsors derzeit herumschlagen müssen.

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Happy Family: Prinz Edward, Gräfin Sophie, James, Viscount Severn, und Lady Louise (v.l.).

WireImage
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Da ist zum einen der royale Rückzug von Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, die mittlerweile in Los Angeles ein neues Zuhause gefunden haben. Hinzu kommt der Rücktritt von Prinz Andrew, 60, als Royal. Dieser steht wegen seiner Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, †66, in der Kritik – und sieht sich auch selbst mit Vorwürfen konfrontiert, sexuellen Kontakt zu einer Minderjährigen gehabt zu haben. Und als ob das nicht schon genug wäre, infizierte sich Prinz Charles, 71, zu allem Übel auch noch mit dem Coronavirus.

Nein, glorreich sind die Zeiten für die Windsors gerade nicht. Kein Wunder, lastet nun viel Druck auf Everybody's Darling Herzogin Kate, 38, das Image der britischen Royals wieder aufzupolieren. Zu viel? Immer wieder machen Gerüchte die Runde, wonach die Herzogin ausgebrannt sei. Dabei ist ihr Aufopfern gar nicht nötig, erhält sie mit Gräfin Sophie doch Hilfe aus den eigenen Reihen. Diese bringt aufgrund der folgenden sechs Eigenschaften alles mit, was es braucht, um der angeschlagenen Monarchie wieder Glanz zu verleihen.

 

Sie ist bürgerlich

Sophie ist eine Frau des Volkes. Geboren als Sophie Helen Rhys-Jones, wächst sie als Tochter eines Reifenhändlers und einer Sekretärin in Brenchley auf. Und das wenig glamourös: Gemeinsam mit Bruder David bewohnt die Familie ein Bauernhaus mit vier Schlafzimmern. Während sie am Kent Collage studiert, lebt sie gemeinsam mit einer Freundin in einer Wohnung in Fulham, ehe sie sich zur Sekretärin ausbilden lässt. Normaler gehts nicht.

Sie ist skandalfrei

Knapp zwei Jahre nach ihrer Hochzeit mit Edward, dem jüngsten Sohn der Queen, tappt Sophie ins Fettnäpfchen, als sie auf einen verkleideten Journalisten hereinfällt und aus dem royalen Nähkästchen plaudert. In der Folge gibt Sophie ihre Tätigkeit als PR-Managerin auf und setzt voll auf die royale Karte. Seither hat sie sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen und überzeugt mit ihrer souveränen Art.

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Am 19. Juni 1999 geben sich Prinz Edward und Gräfin Sophie das Jawort. Seither verläuft ihre Ehe skandalfrei. 

Popperfoto via Getty Images

Sie ist stilvoll

Wessen Name schon einmal auf der Best-Dressed-Liste der «Vanity Fair» gestanden hat, darf sich zweifellos als Stilikone betiteln lassen. Dass sie dieses Prädikat verdient hat, zeigt Sophie bei fast jedem ihrer Auftritte. Ihre Outfits wählt sie jeweils selber aus – eine Stylistin hat sie keine, verriet sie einst im Interview mit «Sunday Express». Dabei beweist sie ihr modisches Geschick: stets unaufgeregt, aber immer stilvoll und mit dem gewissen Etwas sorgt Sophie für Mode-Momente der Extraklasse.

Sie ist stark

Vom Bauernhof ins Schloss: Sophies Leben gleicht im ersten Augenblick einem Märchen. Doch in der Vergangenheit musste sie einige Schicksalsschläge verkraften: Im Dezember 2001 wird Sophie ins Krankenhaus eingeliefert. Dort stellen Ärzte fest, dass eine Eileiterschwangerschaft vorliegt, woraufhin die Gräfin notoperiert werden muss.

Und auch die Geburt ihrer Tochter Louise gestaltet sich dramatisch. Da sich die Plazenta frühzeitig ablöst, wird Sophies Tochter rund einen Monat zu früh per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt, wiegt nur 2 Kilogramm. Der Blutverlust ist immens, Sophie verliert vier Liter und bezeichnet die Geburt in der «Sunday Times» als «enorm angsteinflössend». Papa Edward ist bei dieser nicht dabei, da er zu jenem Zeitpunkt auf Mauritius weilt. Im Interview mit der Sonntagszeitung erzählt Sophie, dass sie es in den zehn Jahren nach der Geburt enorm schwierig gefunden habe, Frühchen-Stationen zu besuchen. «Es hat alles wieder hochgebracht, aber jetzt habe ich gelernt, damit umzugehen.»

Sie ist engagiert

Gemäss dem Blog «Write Royalty» hat Sophie alleine im letzten Jahr rund 250 Termine wahrgenommen. Damit liegt sie auf der Liste der fleissigsten Royals auf Platz sechs. Sie unterstützt nahezu 80 gemeinnützige Organisationen, die sich insbesondere für Kinder und Handicapierte einsetzen. Kein Wunder, gilt sie als Liebling der Queen.

Viel mehr zeitlichen Spielraum aber gibt es nicht. Mit ihren Engagements hat Sophie alle Hände voll zu tun, wie sie versichert. Repräsentative Aufgaben, die nach dem Abgang von Harry und Meghan unerfüllt bleiben, wird sie kaum übernehmen können. Der «Sunday Times» gegenüber offenbarte sie, dass sie schon «ziemlich beschäftigt» sei. «Die Leute mögen dem, was ich tue, nun mehr Aufmerksamkeit schenken, aber ich bin so beschäftigt wie immer», sagte sie. Und fügte an, sie hoffe, dass Harry und Meghan «glücklich sein werden».

Sie ist herrlich normal

Nicht nur ihre Herkunft zeigt, dass Sophie «eine von uns» ist. Auch ihre Einstellungen tun es. So geht die Gräfin am Wochenende am liebsten mit dem Hund spazieren, trifft Freunde und lässt sich von den Grillkünsten ihres Ehemanns begeistern. Auch ihren Kindern will Sophie ein möglichst normales Leben bieten: Louise und James tragen keinen Her-Royal-Highness-Titel und können mit 18 Jahren selber darüber entscheiden, ob das so bleiben soll. Zudem besuchen sie reguläre Schulen und gehen zu Freunden, um «dort zu übernachten und zu feiern», wie die stolze Mama der «Sunday Times» verriet.

Und auch sie selbst ist sehr bodenständig. Während der Corona-Krise hat Sophie einen ehrenamtlichen Job angenommen und einmal pro Woche Essen für das Pflegepersonal zubereitet. Der Event-Planer, der sie auf das Projekt aufmerksam gemacht hatte, war begeistert von Sophie. Sie sei sich für nichts zu schade gewesen, habe vorbereitet, gekocht und geputzt, sagte er gegenüber der «Daily Mail». Die Mitarbeitenden fänden Sophie «unglaublich».

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Wenn es auf der Pferderennbahn zur Sache geht, gibt es bei Gräfin Sophie kein Halten mehr. 

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Unglaublich ehrlich zeigt sich Sophie auch bei den Anlässen, die sie besucht. Dick in den Kalender trägt sie sich jeweils das Pferderennen von Ascot ein, das normalerweise Mitte Juni stattfindet.

Dort begeistert Sophie nicht nur mit ihren Outfits, sondern auch mit ihrer leidenschaftlichen Art. Wenn sich die Reiter auf der Bahn miteinander messen, fiebert Sophie auf der Tribüne mit. Es wird gejubelt, geschrien, angefeuert und sich vor lauter Spannung schon mal die Hand vors Gesicht geschlagen. Herrlich ehrlich! 

Von Ramona Hirt am 10.06.2020
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