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Sexy Unisex

Berühmte Boys mit Nagellack durchbrechen Normen

Beckham-Spross Brooklyn macht es, Harry Styles auch, Lany-Frontmann Paul Jason Klein und Model Lucky Blue Smith ebenfalls. Die Rede ist vom Nägellackieren. Warum es sich dabei um mehr als nur ein bisschen Farbe handelt?

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Lany-Sänger Paul Jason Klein, 31, ist nicht der Einzige, der in der letzten Zeit Farbe bekennt. 

instagram/pauljasonklein

Die Liebe zu Hana Cross und Nicola Peltz ist nicht das Einzige, das den angehenden Fotografen Brooklyn Beckham und Sänger Paul Jason Klein verbindet. Denn wenn beide Boys Hand in Hand mit ihren untereinander getauschten Liebsten das Haus verlassen, spottet man seit einigen Monaten Nagellack an ihren Fingern. Auf den ersten Blick könnte man vielleicht meinen, der stamme vom weiblichen Part der umschlungenen Hände, guckt man allerdings genauer hin, lässt sich unschwer erkennen: Brooklyn und Paul stehen selbst auf kunterbunte Maniküre.

Und nicht nur sie, auch andere junge Herren in Hollywood greifen zum Pinsel. Model Lucky Blue Smith und unser All-Time-Favourite Harry Styles sprangen ebenfalls schon auf die Beauty-Welle auf.

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Metrosexualität adé

Ob Brooklyn da seinem berühmten Fussballer-Dad nacheifert? Immerhin liess der sich schon vor knapp 18 Jahren mit schwarz lackierten Fingernägeln ablichten. Was die Gesellschaft damals allerdings noch vollkommen schockierte und als metrosexuell bezeichnete (ja, David Beckhams Vorliebe zu Kosmetik wurde tatsächlich ein eigener Begriff gewidmet), ist fast zwei Dekaden später (so gut wie) normal. Denn seien es Barber-Shops, neue Make-up Brands oder eben Maniküre – Beauty für Männer boomt. Und warum auch nicht? Wieso sollten wir uns ständig in Männerklamotten hüllen, die Herren der Schöpfung aber nicht unsere Kosmetik ausprobieren dürfen?

Auch, wenn es nur ein bisschen Farbe auf den Nägeln ist, mit sowas tragen Brooklyn, Harry und ihre Buddys Schritt für Schritt dazu bei, Gendernormen aufzubrechen. Sich unisex kleiden, schminken oder frisieren zu können, gilt nämlich nicht nur für uns Frauen, sondern, oh Schreck, auch für Männer.

Von Denise Kühn am 16.02.2020
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