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Sommer, Sonne, Sonnenschein

Die 3 grössten Sonnenschutz-Mythen im Check

Es heisst wieder: Ab in den Sonnenschein – aber bitte nur mit Sonnencreme! Der richtige Schutz ist in Zeiten, in denen eine leichte Biese die Stärke der UV-Einstrahlung versteckt, besonders wichtig. Und dabei ist die Anwendung, die wir vom Hören-Sagen kennen, nicht immer die Richtige …

Young white woman with yellow bikini and sunglasses relaxing on watermelon shaped inflatable bed on the sea. Aerial drone footage. Turquoise mediterranean sea in Turkey, Alanya.

Der Sommer kommt langsam aber sicher bei uns an – und mit ihm auch die gefährlich starke UV-Strahlung.

Getty Images

Liebe Freunde der Sonne, sie ist wieder da! Bereits am frühen Morgen blinzelt sie uns durch die Fensterläden entgegen und weckt uns sanft aus dem Tiefschlaf. Und obwohl wir die Sonne voller Freude empfangen, das Homeoffice auf den Balkon zügeln und uns auf den neu eröffneten Terrassen ausbreiten, müssen wir uns nach wie vor von den UV-Strahlen in Acht nehmen. Und da gilt es an so einiges zu denken und zu hinterfragen. Und deshalb räumen wir direkt mal mit den gängigsten Mythen auf …

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Mythos 1: Im Schatten ist Sonnenschutz überflüssig.

Dieser Mythos ist irgendwie, irgendwo in unseren Köpfen verbreitet, stimmt aber gar nicht! Hut, Baum oder Sonnenschirm halten die Einstrahlung nur leicht zurück. Ein grosser Teil des Sonnenlichts wird gar vom Sand oder vom Wasser reflektiert, ganz egal, ob ihr im Schatten seid oder nicht. Es kann deshalb auch im Schatten zu einem Sonnenbrand kommen – also, eincremen! 

Mythos 2: Einmal eingecremt, kann man den ganzen Tag in der Sonne liegen.

Auch dieser Mythos ist falsch. Sonnencreme funktioniert nämlich nicht als kompletter Sonnenblocker. Und ja, das gilt auch für diejenigen, auf denen «Sunblocker» draufsteht. Ist der Lichtschutzfaktor über 20, wird zwar einiges an UV-Strahlung abgeblockt, doch trotzdem dringt ein Teil in die Haut ein. Man sollte also nicht ewig in der Sonne liegen und sich unbedingt mehrmals eincremen. Vor allem solltet ihr euch über euren Hauttypen im Klaren sein: Helle Haut braucht oft einen höheren Lichtschutzfaktor als dunkle, Allergiker benötigen besonders hohen Schutz und auch Kinder sind empfindlicher als Erwachsene. Bei Unsicherheit, welche Sonnencreme für euch am besten geeignet ist, fragt ihr am besten in der Apotheke nach.

Mythos 3: Leute mit trockener Haut und Neurodermitis sollten der Sonne unbedingt fernbleiben.

Nein, auch das entspricht nicht der Wahrheit. Vitamin D kann Neurodermitis sogar etwas mildern! Wichtig ist natürlich auch hier der richtige Sonnenschutz. Für trockene und sensible Haut sollte auf jeden Fall zu Produkten ohne zu viele künstliche Stoffe und Parfüm gegriffen werden, denn diese könnten die Haut reizen und Entzündungen auslösen. Kauft am besten dermatologisch getestete und speziell für eure Haut entwickelte Sonnencremes, da kann nix mehr schief gehen. Hier erfahrt ihr, welche Sonnencreme zu euch passt. 

Cremt ihr euch regelmässig ein oder gehört ihr eher zur Sorte «Öl einschmieren und ab in die Sonne»? Schreibt es uns in die Kommentare.

Von Style am 29.04.2021
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