1. Home
  2. Style
  3. Fashion
  4. British Fashion Awards Insider Facts

The Fashion Awards

4 Dinge, die man nur weiss, wenn man da war

Am Montag gingen in der Royal Albert Hall in London die jährlichen Fashion Awards über die Bühne. Wer gewonnen hat, kann jeder nachlesen. Doch: Wir waren mit Swarovski vor Ort und wissen noch mehr. Das spielte sich hinter den Kulissen ab.

Placeholder

Julia Roberts schreitet in die Royal Albert Hall – und wir mit ihr. 

Getty Images

2018 sorgte Meghan Markle hochschwanger auf der Bühne der Fashion Awards für Aufsehen. Sie überreichte Clare Waight Keller, Kreativdirektorin von Givenchy, den Preis als British Designer of the Year – Womenswear. Mit dem Brautkleid, das sie für die royale Hochzeit von Meghan und Harry designte, erreichte die Designerin weltweiten Ruhm.

In diesem Jahr lief die Veranstaltung ohne royale Präsenz ab. Dafür waren wir höchstpersönlich gemeinsam mit Swarovski vor Ort (fast dasselbe also) und haben die Veranstaltung für euch miterlebt: Am Roten Teppich um Fotos gekämpft, Chiara Ferragni, Cate Blanchett und Ed Westwick verfolgt, vergeblich versucht, zu posieren und die Treppen zur Royal Albert Hall ohne schweren Unfall hinaufzusteigen (Letzteres hat zum Glück geklappt). Und das alles nur, um euch berichten zu können, was sonst niemand erzählt. 

Related stories

1. Der Red Carpet ist viel unglamouröser, als man denkt

Der Red Carpet – und speziell die berühmte, begrünte Photowall der Fashion Awards – macht auf den Bildern des Abends einiges her. Um dort vor den Fotografen posieren zu dürfen, sollte man so bekannt sein, dass alle wissen, welchen Namen sie brüllen müssen, um den perfekten Shot zu bekommen – oder so ausgefallen angezogen sein, dass sie so oder so ein Foto wollen. Ob dass der Fall ist, entscheidet ein Mann mit einem iPad, vor dem sich alle Stars, Sternchen und solche, die es gerne wären, aufreihen. In einer Schlange. Sie stehen an, um über den Teppich laufen zu dürfen! Ist es dann soweit, wuselt eine Frau in Schwarz um die Stars herum und schiebt sie weiter vor, wenn sie endlich an der Reihe sind. Je nach Bekanntheitsgrad macht sie das relativ energisch und führt den einen oder anderen an der Hand wieder weg aus dem Spotlight. Das ist wohlgemerkt schon die Deluxe Behandlung. Alle, die den iPad-Mann nicht mit zwei Küsschen begrüssen können, werden HINTER der Wand am Trubel vorbeigeleitet. Versucht man selbst (mehrfach) den einen oder anderen Shot von den Celebrities vor der Wand zu bekommen, wird man früher oder später verscheucht. Wir sprechen aus Erfahrung.

Placeholder

Auf dem Red Carpet herrscht Massenabfertigung, schliesslich muss der Event pünktlich starten. Deshalb steht am Anfang des Teppichs, hier quasi neben Winnie Harlow, eine gut organisierte, aber niemals fotografierte Lady im schwarzen Kleid, die alles regelt. Sie wartet ab bis die Bilder im Kasten sind und schiebt die Damen dann allesamt eine Station weiter.

Getty Images

2. Die Kellner sind waschechtes Eye Candy

Natürlich arbeiten an den Fashion Awards nicht einfach irgendwelche Kellner. Es sind extra gecastete «Model-Kellner». Kein Scherz, so hat sich der nette junge Mann, der uns in unserer Box bediente, selbst betitelt. Immerhin: 11'500 Insta-Follower geben ihm Recht. Im letzten Jahr «durfte» er mit seinen Kollegen noch unten bei den ganz grossen Stars den Champagner nachschenken. Dafür war der ganze Anlass für ihn in diesem Jahr definitiv entspannter. Ah, und falls es jemanden interessiert: Wir wissen nun aus erster Hand, dass die Beckhams sehr freundlich sind und sich bei jedem Gang bedankt haben, den besagter Model-Kellner brachte. 

3. Auch die Gäste selbst sind aufgeregt

Von unserer Box aus konnten wir es genau beobachten: Als der Influencer-Tisch Rihanna erspähte, wurde gezeigt und getuschelt, es herrschte helle Aufregung. Ein ähnliches Szenario spielte sich ab, als bekannt wurde, dass draussen gerade Julia Roberts und Cate Blanchett Giorgio Armani hineinbegleitet haben. Man konnte die Begeisterung förmlich spüren. Und Moderatorin Tracee Ellis Ross schwärmte auf der Bühne so sehr über Harry Styles (nein, der war leider nicht anwesend, sonst hätten wir ihn mitgenommen), dass die ganze Royal Albert Hall kichern musste.  

Placeholder

Rihanna löst selbst bei Celebrities Aufregung aus.

Getty Images

4. Wilde Afterparty? Fehlanzeige!

Wer zu den geladenen Gästen gehört (es gibt auch für Normalsterbliche Karten zu kaufen. Und nein, die kosten kein Vermögen), darf meist auch an die Afterparty der Fashion Awards. Die, die direkt in der Royal Albert Hall stattfindet, ist allerdings eher mau. Der DJ spielt nur bis um Mitternacht, einen richtigen Dancefloor gibt es nicht und wenn die Bar schliesst, war es das mit der feuchtfröhlichen Feier. Weiter gehts dann nur noch – wie so oft im Leben – wenn man die richtigen Leute kennt. Dieses Jahr im Tramp. Einem privaten Nachtclub nur für Mitglieder. 

Von Malin Mueller am 04.12.2019
Related stories